Wie das Landratsamt mitteilt, gibt es im Landkreis Heidenheim bislang 89 Corona-Fälle mit Hinweis auf die Delta-Variante, die im Rahmen einer Ausbruchuntersuchung durch das Gesundheitsamt entdeckt wurden. Inzwischen wurden hiervon bereits 79 Fälle von einem Labor bestätigt. Am Donnerstag war das Gesundheitsamt sogar von 96 Infektionen ausgegangen, die im Zusammenhang mit indischen Variante stehen sollten. Nach den jetzt vorliegenden Laboruntersuchungen konnte aber in sieben Fällen Entwarnung gegeben werden.

Die ersten Personen, die aufgrund einer Infektion mit der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus in Isolation mussten, konnten nach Ablauf einer 14-tägigen Isolation bereits wieder entlassen werden.

Infektionen mit Coronavirus-Mutation in Haushalten

Wie das Heidenheimer Landratsamt mitteilt, wird die Delta-Variante bislang zum Großteil in privaten Haushalten innerhalb von Familien übertragen. Im Landkreis Heidenheim beschränkt sich der Ausbruch offenbar geografisch im Wesentlichen auf vier Städte bzw. Gemeinden.

Delta-Variante im Kreis Heidenheim Noch mehr Fälle mit indischer Virusvariante

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Grund für hohe Inzidenz im Kreis Heidenheim Indische Corona-Mutation sorgt für mehr Ansteckungen

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Laut dem Landratsamt sind von den Infektionen mit der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus vor allem jüngere Personen sowie Kinder und Jugendliche betroffen. Nach jetzigem Stand ist jedoch nicht bekannt, wie die Delta-Variante in den Landkreis Heidenheim gekommen ist.

Schulklassen und Kita-Gruppen im Landkreis Heidenheim in Quarantäne

Das Gesundheitsamt hat in Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt umgehend alle Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ergriffen. Für die infizierten Personen sowie deren enge Kontaktpersonen wurde umgehend eine Quarantäne angeordnet, um die Infektionsketten so schnell wie möglich zu unterbrechen.

Kreis Heidenheim

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In diesem Zusammenhang sind auch zwei Klassen einer Grundschule sowie einzelne Gruppen zweier Kindertageseinrichtungen im Landkreis Heidenheim betroffen. Des Weiteren wurden bei den betroffenen Einrichtungen großangelegte Reihentestungen mit Hilfe von temporären Abstrichzentren veranlasst. Die Reihentestungen ergaben, dass innerhalb der Einrichtungen das Virus in keinem Fall von Infizierten an Dritte weitergegeben wurde.

Seit Anfang dieser Woche wurden laut einer Pressemitteilung des Heidenheimer Landratsamtes keine weiteren Infektionen mit der Delta-Variante mehr nachgewiesen. Das Gesundheitsamt sei daher zuversichtlich, dass das derzeitige Ausbruchsgeschehen damit im Wesentlichen eingedämmt ist.