Die Papierflut reißt nach der Ankunft in Heidenheim für Geflüchtete aus der Ukraine nicht ab. Damit die finanzielle Absicherung gewährleistet ist, müssen sie jetzt dazu noch so schnell wie möglich dem Jobcenter einen Besuch abstatten. Denn diese sind deutschlandweit ab 1. Juni für die Geflüchteten zuständig und zahlen das Arbeitslosengeld 2, sprich Hartz IV, aus.

„Das stellt das Jobcenter vor eine sehr große, kurzfristige Herausforderung“, sagt Albert Köble. Das Landratsamt Heidenheim, bislang noch zuständig nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, schreibt demnächst zwar alle Geflüchteten, die Leistungen erhalten, an. Doch sei es wichtig, dass diese sich so schnell wie möglich beim Jobcenter melden, damit der Übergang nahtlos funktioniert. Deshalb ist Köble auf vielen Kanälen aktiv, um die Ukrainer zu erreichen.

Alle Infos auf Ukrainisch

Zentral ist ein Info-Blatt, das sowohl auf Deutsch als auch auf Ukrainisch erklärt, warum man sich schnell melden sollte und was für die Beantragung von Hartz IV zu tun ist. Im ersten Stock im Job-Center an der Theodor-Heuss-Straße 1 in Heidenheim wurde ein Schnellschalter eingerichtet speziell für die geflüchteten Ukrainer, um deren Grunddaten zu erfassen.

Центр зайнятості в Хайденхаймі Важливе повідомлення для біженців з України

Heidenheim