Der Heidenheimer Maschinenbauer Voith leidet stark unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Das geht aus der Bilanz des Konzerns hervor, die am Donnerstagvormittag vorgestellt wird.

Danach fiel der Umsatz um drei Prozent gegenüber der Vorjahr auf 4,17 Milliarden Euro, bereinigt um Währungs- und Zukaufseffekte sogar um sechs Prozent. Das Ergebnis nach Steuern fiel von 72 auf sechs Millionen Euro.

Voith Hydro: Unerwartet starker Rückgang an Aufträgen

Größtes Sorgenkind war im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis 30. September) die Hydrosparte. Pandemiebedingte verzögerte Ausschreibungen im Wasserkraftmarkt hätten zu einem unerwartet starken Rückgang des Auftragseingangs geführt, hieß es. Auch der Umsatz brach deutlich ein.

Die Papiersparte erwies sich dagegen erneut als Stütze des Konzern. Umsatz und Auftragseingang konnten erneut zulegen. Allerdings ging auch in diesem Bereich das Vorsteuerergebnis zurück.

Trotz Zukäufen verringerten sich der Umsatz und der Auftragseingang in der Antriebstechnik-Sparte Turbo. Das führte zu einem deutlichen Ergebnisrückgang.

Positiv fiel dagegen die Umsatzentwicklung im Bereich Digital Ventures aus. Allerdings bleibt die Sparte weiterhin ein Verlustbringer für den Konzern.

Ein ausführlicher Bericht folgt.