Update:

Ab Montag, 11. Januar, 2021, gilt in Baden-Württemberg eine neue Fassung der Corona-Verordnung. Die Zahl der Kontakte muss weiter reduziert werden, Schulen und Kitas bleiben vorerst geschlossen, Ausflugsziele werden abgeriegelt. Hier alle Einzelheiten:

Ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, gilt ein bundesweiter Lockdown. Der Beschluss regelt zudem, wie viele Kontakte persönlich getroffen werden dürfen. Hier die Einzelheiten:

In Baden-Württemberg werden über die Weihnachtsfeiertage die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen leicht gelockert. Hier die Regelung, mit wem man 2020 Weihnachten feiern darf:

Update: Am Samstag, 12. Dezember 2020, trat in Baden-Württemberg eine Ausgangsbeschränkung in Kraft. Hier die Einzelheiten.

Update: Seit 1. Dezember 2020 gelten neue Corona-Regeln in Baden-Württemberg. Hier die Übersicht:

Hier die Übersicht über die Regeln, die ab 2. November 2020 galten:

Die neuen Corona-Regelungen, zu denen auch die der Kontaktbeschränkung zählen, treten zum Montag, 2. November 2020, in Kraft und gelten befristet bis 30. November 2020.

Was ist ab Montag erlaubt - und was nicht? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu den vorübergehend schärferen Maßnahmen:

Welche Regeln gelten für Treffen und den Aufenthalt im öffentlichen Raum?

Für Zusammenkünfte im privaten Raum und im öffentlichen Raum gelten die gleichen Regeln. Es gilt eine Kontaktbeschränkung auf grundsätzlich zehn Personen.

Das Zusammenkommen von Personen aus ausschließlich einem Haushalt ist in unbeschränkter Anzahl möglich. Ansonsten dürfen im öffentlichen und im privaten Raum nur noch zehn Personen zusammenkommen. Diese Personen dürfen aus nicht mehr als zwei Haushalten stammen.

Die Person (Ausgangsperson) selbst oder die Angehörigen aus dem weiteren Haushalt dürfen jeweils ihre Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, Partnerinnen und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft oder Verwandten in gerader Linie (Großeltern, Eltern, Kinder) mitbringen. Dabei dürfen es aber ebenfalls insgesamt nicht mehr als zehn Personen sein.

Im öffentlichen Raum dürfen nur noch zehn Personen zusammenkommen. Diese Personen dürfen aus nicht mehr als zwei Haushalten stammen. Davon ausgenommen sind Ehegatten, Lebenspartner (eingetragene Lebenspartnerschaft), Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und Verwandte in direkter Linie. Dabei dürfen es aber ebenfalls insgesamt nicht mehr als zehn Personen sein.

Öffentlicher Raum betrifft alle öffentlich zugänglichen Straßen, Plätze, Wege, Parks, Wälder, anmietbaren Veranstaltungsräume, Eventlocations und andere für jedermann zugänglichen Flächen. Die Regelung gilt unabhängig davon, ob man zu Fuß mit dem Fahrrad, im Auto oder auf dem Pferd unterwegs ist.

Zu anderen Gruppen ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu halten. Auf stark frequentierten Flächen und Wegen, wo dieser Abstand nicht dauerhaft eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, wie Gemeindefeste, Tanzveranstaltungen oder Karnevalsveranstaltungen, sind nicht erlaubt.

Was muss schließen, was darf offen bleiben? Hier die Übersicht:
Was muss schließen, was darf offen bleiben? Hier die Übersicht:
© Foto: Landesregierung Baden-Württemberg

Begriffsklärungen: Haushalt, Verwandtschaft, Versammlungen

Haushalt bedeutet eine abgeschlossene Wohneinheit wie etwa eine Wohnung, Wohngemeinschaft, Wohngruppe oder ein Einfamilienhaus.

Verwandt in direkter Linie bedeutet: Großeltern, Eltern und Kinder. Nicht eingeschlossen sind Geschwister, Onkel und Tanten sowie Nichten und Neffen. Es dürfen sich also Eltern mit Kindern bei den Großeltern treffen. Dann dürfen aber keine Geschwister der Eltern mit deren Kindern kommen.

Unter Ansammlungen ist das bewusste Zusammentreffen verschiedener Personen unabhängig vom jeweiligen Zweck zu verstehen.

Eine Veranstaltung ist ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht in der Verantwortung einer Veranstalterin oder eines Veranstalters, einer Person, Organisation oder Institution, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt.

Eine private Veranstaltung wäre beispielsweise eine Geburtstags- oder Familienfeier, Hochzeitsfeiern, private Krabbelgruppen, eine Party oder auch eine private Verkaufsveranstaltung (Tupperparty und ähnliches).

Hier gelten die Regelungen der oben genannten Beschränkungen auf maximal zehn Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten mit den entsprechenden, ebenfalls oben genannten Ausnahmen.

Sonstige Veranstaltungen wären beispielsweise Vereinsfeste, Straßenfeste, Mitgliederversammlungen, Eigentümerversammlungen. Dient diese Veranstaltung der Unterhaltung, ist sie nicht erlaubt.

Eigentümerversammlungen, Elternabende oder Vereinssitzungen können also im Gegensatz zum Straßenfest stattfinden. Hierbei ist jedoch kritisch zu prüfen, ob diese Versammlung nicht verschoben oder virtuell durchgeführt werden kann. Falls dies nicht möglich ist, gilt es den Infektionsschutz und die AHA+L-Regeln unbedingt einzuhalten.

Tanzveranstaltungen, einschließlich Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben sind unabhängig von der Teilnehmerzahl untersagt. Auch Blasmusik- und Chorkonzerte, Amateurtheateraufführungen und Volkstanzveranstaltungen sind untersagt.

Welche Regeln gelten für den privaten Raum?

Zum privaten Raum gehören Wohnungen, Wohngruppen in Einrichtungen und besondere Wohnformen, wie etwa betreutes Wohnen und andere nicht für die Allgemeinheit zugängliche und privat genutzte Flächen und Gebäude wie etwa Schrebergärten, Garagen, Hallen, Stückle, Dachböden oder Keller.

Hier dürfen nur noch zehn Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten zusammenkommen. Wenn mehr als zehn Personen in einem Haushalt leben, gilt diese Beschränkung selbstverständlich nicht. Es dürfen dann aber keine weiteren Personen aus einem zweiten Haushalt hinzukommen. Davon ausgenommen sind Ehegatten, Lebenspartner (eingetragene Lebenspartnerschaft), Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und Verwandte in direkter Linie. Dabei dürfen es aber ebenfalls insgesamt nicht mehr als zehn Personen sein.

Ausnahmen von den allgemeinen Kontaktbeschränkungen

Die Kontaktbeschränkung für Ansammlungen gilt nicht, wenn die Treffen oder der Aufenthalt im öffentlichen Raum aufgrund des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetrieb oder der sozialen Fürsorge stattfinden.

Es gibt Ausnahmen: Hier die Übersicht auf einen Blick.
Es gibt Ausnahmen: Hier die Übersicht auf einen Blick.
© Foto: Landesregierung Baden-Württemberg

Zum Beispiel dürfen Kindergartengruppen einen Waldspaziergang oder ähnlichen Ausflug machen. Gleiches gilt auch für Schulen und andere soziale Einrichtungen. Kinder einer Klasse dürfen auch zusammen zur Schule gehen. Personen dürfen ihrer Arbeit nachgehen, wenn sie nicht in einer aufgrund der Corona-Regeln zu schließenden Einrichtung tätig sind. So dürfen zum Beispiel mehrere Handwerker aus einer unbeschränkten Anzahl von Haushalten auf einer Baustelle arbeiten.

Auch der Betrieb von zum Beispiel Baustellen ist weiterhin möglich. Dabei sollte aber dringend auf die AHA+L Regel geachtet werden: Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen und in geschlossen Räumen regelmäßig lüften.

Welche Veranstaltungen sind noch möglich?

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind grundsätzlich nicht mehr erlaubt. Das betrifft Jahrmärkte, Kirchweihen, Straßenfeste, Kerwe, Hocketse und ähnliche Feste. Dazu zählen auch Tanzveranstaltungen, Tanzaufführungen, Tanzunterricht und Tanzproben. Außerdem sind Amateurmusikveranstaltungen und Amateurtheater-Aufführungen nicht gestattet.

Eine private Veranstaltung wäre beispielsweise eine Geburtstags- oder Familienfeier, Hochzeitsfeiern, private Krabbelgruppen, eine Party oder auch eine private Verkaufsveranstaltung (Tupperparty und ähnliches). Hier gelten die Regelungen der oben genannten Beschränkungen auf maximal zehn Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten mit den entsprechenden oben genannten Ausnahmen.

Sonstige Veranstaltungen wären beispielsweise ein Vereinsfeste, Straßenfeste, Mitgliederversammlungen, Eigentümerversammlungen. Dient diese Veranstaltung der Unterhaltung ist sie nicht erlaubt.

Eigentümerversammlungen, Elternabende oder Vereinssitzungen können also im Gegensatz zum Straßenfest stattfinden. Hierbei ist jedoch kritisch zu prüfen, ob diese Versammlung nicht verschoben oder virtuell durchgeführt werden kann. Falls dies nicht möglich ist, gilt es den Infektionsschutz und die AHA+L-Regeln unbedingt einzuhalten.

Weiterhin möglich sind Veranstaltungen bei Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften und Aussegnungen, Beisetzungen und Beerdigungen. Hier gelten wie bisher die Regeln der Corona-Verordnung Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen.

Ebenfalls ausgenommen sind Versammlungen nach Artikel 8 Grundgesetz. Also das Recht zu demonstrieren. Die Genehmigungsbehörden können hier Auflagen zum Infektionsschutz erlassen.

Dürfen getrennt lebende Eltern ihre Kinder sehen und besuchen?

Ja, Verwandte in gerader Linie sind von der Beschränkung, dass sich nur Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen ausgenommen. Jedoch dürfen auch hier nicht mehr als zehn Personen zusammenkommen.

Ändert sich was an den Besuchsregelungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen?

Eine Änderung der Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen ist aktuell nicht vorgesehen.

Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch auch bei der jeweiligen Einrichtung, da es aufgrund des lokalen Infektionsgeschehens hier weitere Regelungen geben kann.

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Hier weitere Fragen und Antworten rund um die Regeln, die ab 2. November gelten.

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg

Zum 1. Dezember gelten in Baden-Württemberg neue Regeln, die auch Silvster und Weihnachten betreffen:

Kreis Heidenheim

Rückblick - Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 in Heidenheim in Bildern: