Ein Impfzentrum für die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Heidenheim: Das haben als Projekt nun sieben Studierende des Studiengangs Medizintechnische Wissenschaften realisiert. „Insgesamt haben dank der Initiative der Studierenden 59 Professorinnen und Professoren bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heidenheimer Hochschule einen kompletten Corona-Impfschutz“, berichtet Koordinator Prof. Dr. Bernd Kühlmuß, Professor im Studienbereich Gesundheit an der DHBW.

Abstandsregeln und Zeitmanagement beim Impfen

Die Studierenden waren bei dem Praxisprojekt für die komplette Organisation verantwortlich. Sie haben den Ablauf geplant, geeignete Räumlichkeiten im DH-Gebäude gefunden und vor Ort selbst geimpft. „Herausfordernd war dabei nicht nur, dass die Abstandregelungen eingehalten werden, sondern auch das Zeitmanagement“, erläutert Prof. Dr. Kühlmuß. „Es ist im Vorfeld nicht abzusehen, wie intensiv beispielsweise ein Arztgespräch sein wird.“

Unterstützt wurden die Studierenden von einem mobilen Impfteam des Impfzentrums Ulm sowie Freiwilligen vom Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes und einer Ärztin. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie auch während der Theoriephasen an der Hochschule Praxistransfer stattfindet und wie gut die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Kooperationspartnern, auch über das reine Studium hinaus, funktioniert“, lobt Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Weidemann das Engagement aller Beteiligten.

Dem Rektor der DHBW Heidenheim Prof. Dr.-Ing. Dr. Rainer Przywara gibt die Impf-Aktion Grund zur Hoffnung: „Wir haben es dank der Unterstützung von Professor Kühlmuß nunmehr zusätzlich geschafft, zusammen mit dem Impfzentrum Ulm für unsere Studierenden Impftermine ab Mitte Juli anbieten zu können. Somit können hoffentlich auch alle Studierenden bis Oktober geimpft sein. Ich hoffe sehr und bin davon überzeugt, dass wir so zum vierten Quartal im Oktober wieder weitgehend in den Präsenzbetrieb zurückkehren können.“

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Landkreis Heidenheim