Eigentlich würde es in den nächsten Wochen losgehen: In den vergangenen Jahren startetet das Herbst-Winter-Dorf auf dem Eugen-Jaekle-Platz immer im Oktober.

Doch dieses Jahr wird daraus nichts: Das Winterdorf ist abgesagt, stattdessen soll es im Winter eine Schlittschuhbahn auf dem Jaekle-Platz geben, wo eigentlich an gleicher Stelle die Buden aufgebaut werden wwürden.

Mögliche Corona-Infektion

„Im konstruktiven Austausch“, so Oberbürgermeister Bernhard Ilg, hatten sich die Stadtverwaltung und Veranstalter Georg Löwenthal darauf verständigt, dass aus der zwölften Auflage zunächst nichts wird. Ilg begründet den Schritt damit, „dass die Veranstaltung mit Blick auf mögliche Corona-Infektionen nicht gefahrlos hätte stattfinden können und wir kein Risiko eingehen wollten“.

Schlittschuhlaufen auf dem Eugen-Jaekle-Platz Heidenheim bekommt eine Eislaufbahn aus Kunststoff

Heidenheim

Gehofft hatte Löwenthal zwar, mit einem auf Hygieneregeln und Abstandsmaßnahmen beruhenden Konzept zum Zug zu kommen. Die Entscheidung der Stadt, keinen gastronomischen Verkauf über die Theke hinweg zuzulassen – das gilt auch für den Weihnachtsmarkt in der Hinteren Gasse –, machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung: „Ein wirtschaftlicher Betrieb wäre unter diesen Bedingungen nicht möglich gewesen“, so Löwenthal, „deshalb mussten wir leider sagen: Wir lassen es.“

Vertrag mit der Stadt läuft noch bis 2023

Gar nichts auf die Beine zu stellen, bedeutete aus Löwenthals Warte, „dass die Stadt tot ist“. Deshalb steht er der Schlittschuhbahn durchaus aufgeschlossen gegenüber. Den Blick nach vorne richtend, verweist er jedoch auf den noch bis 2023 laufenden Vertrag mit der Stadt für das Herbst-Winter-Dorf auf dem Eugen-Jaekle-Platz: „Wenn sich an den Bedingungen etwas grundsätzlich ändert, müsste man drüber reden. Ich bin aber guter Dinge, dass wir das wieder hinkriegen“

Im vergangenen Jahr gab es für das Winterdorf noch andere Pläne: