Mit der repräsentativen Wahlstatistik lässt sich das Wahlverhalten analysieren. Sie liefert Informationen darüber, in welchem Umfang sich die Wahlberechtigten nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen an der Wahl beteiligen und wie die Wählerinnen und Wähler abgestimmt haben. Zudem gibt sie Auskunft, auf welche Weise Stimmen ungültig abgegeben wurden.

Zwei Wahlbezirke per Zufallsprinzip ausgewählt

Die repräsentative Wahlstatistik wird in Wahlbezirken vorgenommen, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wurden. In Heidenheim sind zwei Wahlbezirke für die repräsentative Wahlstatistik ausgewählt worden: der Wahlbezirk 5 (Technische Schule) und der Wahlbezirk 22 (Gemeindehaus Wichernhaus).

Zur Gewinnung der Daten werden nach der Wahl die Wählerverzeichnisse und die abgegebenen amtlichen Stimmzettel aus diesen beiden Wahlbezirken vom Statistischen Landesamt ausgewertet. Der oberste Grundsatz jeglicher Wahlstatistik ist die Wahrung des Wahlgeheimnisses. Die Wahlstatistik lässt daher keine Rückschlüsse auf das Wahlverhalten einzelner Personen zu.

Zusätzliche Unterscheidungsaufdrucke

Alle Stimmzettel der Wahlbezirke 5 und 22 haben deshalb im oberen Bereich zusätzliche Unterscheidungsaufdrucke: „Mann“ oder „Frau“ für das Geschlecht und eine der sechs Geburtsjahresgruppen.

Eine Wahl auf einem Stimmzettel ohne Unterscheidungsaufdruck in einem repräsentativen Wahlbezirk ist daher nicht möglich. Die Buchstabenkennung des Stimmzettels, ist auch auf den dazugehörigen Wahlbenachrichtigung vermerkt.

Weitere Informationen zur repräsentativen Wahlstatistik gibt es auf der Homepage der Stadt unter www.heidenheim.de/rathaus-und-verwaltung/wahlen/bundestagswahl

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