Heidenheim/Lima / Mathias Ostertag Vor sechs Jahren zog Nicole Stopfer von Heidenheim nach Mexiko-Stadt. Seit Frühjahr lebt sie nun in Peru.

Mexiko, Berlin, Peru: Als Nicole Stopfer im Frühjahr 2013 ihre Zelte in Heidenheim abbrach und in Mexiko-Stadt landete, hätte sie nicht erwartet, dass sie heute immer noch außer Landes sein würde. Wobei sie mittlerweile nicht mehr in der nördlichen Hemisphäre lebt, sondern es sie auf die Südhalbkugel nach Lima, die Hauptstadt des südamerikanischen Landes Peru, verschlagen hat.

Ein Stück Mexiko hat sie dann aber doch in die „Stadt der Könige“ mitgebracht, ihr Mann Juan Pablo stammt aus dem lateinamerikanischen Land und ist mit ihr Mitte dieses Jahres in die Metropole, in der knapp zehn Millionen Einwohner leben, ausgewandert. Der Umzug hatte dabei einen ziemlich simplen Grund: Wie bereits zuvor in Mexiko arbeitet Nicole Stopfer für die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung, sie leitet von Lima aus das Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel in Lateinamerika.

„Lima ist unglaublich multikulturell“, zieht Nicole Stopfer in ihrem Beitrag für die Beilage „Brücken in alle Welt“ (ab S. xx dieser Ausgabe) ein erstes positives Resümee ihres Aufenthalts in der nun zweiten neuen Heimat. Chaotischer Verkehr und bestehende Kontraste zwischen Arm und Reich charakterisierten das kunterbunte Stadtbild Limas, gleichzeitig ähnele das Leben dort doch jenem in jeder anderen lateinamerikanischen Großstadt.

Weihnachten feiern Nicole Stopfer und ihr Mann Juan Pablo übrigens bei 29 Grad, in Peru hat gerade erst der Sommer begonnen – und so „genieße ich eine peruanische Vorweihnachtszeit mit Lamas in der Weihnachtskrippe und kombiniere meine aus Deutschland mitgebrachten Lebkuchen mit einem kalten ‚Pisco Sour‘“.

Nicole Stopfers Beitrag aus Lima und viele weitere Berichte von Heidenheimern, die überall auf der Welt verstreut leben, gibt es ab Seite XX dieser Ausgabe und auf hz.de/bruecken