Die Weichen für den Umbau der Gelben Halle zur Schulmensa hat jetzt einstimmig der Gemeinderat gestellt. 400 000 Euro soll der Umbau im Erdgeschoss des ehemaligen Ballenlagers der WCM kosten. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass 100 000 Euro an Fördermitteln vom Land dafür eingehen.

Zu Beginn des Schuljahrs hat in der benachbarten Roten Halle die Gemeinschaftsschule der Friedrich-Voith-Schule ihren Betrieb aufgenommen. Da eine Ganztagesschule zwingend eine Mensa braucht, wurde diese zunächst behelfsweise in Containern eingerichtet, die auf dem Gelände stehen.

„Neben der Miete verursachen diese hohe Energiekosten und sind baurechtlich nur für drei Jahre zulässig“, so die Verwaltung. Miete und Strom summieren sich jährlich auf 37 000 Euro.

Keine öffentliche Gastronomie

Zwar wurde schon mit einem Gemeinderatsbeschluss vom November 2015 die Gelbe Halle als Schulmensa vorgesehen. Allerdings hatte man damals gewünscht, das historische Gebäude mit einer für die Landesgartenschau gebauten Brenz-Terrasse auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, in dem zusätzlich ein gastronomischer Betrieb einziehen sollte.

Die Idee gab es in den vergangenen zehn Jahren mehrfach, hat sich aber nie wirklich etabliert. Nachdem diese Idee jetzt verworfen wurde, soll der Umbau zur Mensa zügig umgesetzt werden. Beliefert wird die Mensa von Voith Gastro.

Für die Mensa wird etwas weniger als die Hälfte des Gebäudes benötigt. 144 Sitzplätze werden für die Schüler geschaffen. Im südlichen Teil des Gebäude ist ein freier Raum als Tisch- und Stuhllager konzipiert, der aber auch für schulische Veranstaltungen genutzt werden kann.

Im oberen Stockwerk der Gelben Halle ist die Zukunftsakademie untergebracht, die zuvor in der Roten Halle residierte.