An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim besuchte der tansanische Botschafter Dr. Abdallah Saleh Possi kürzlich das 2019 von Prof. Dr. Sabine Möbs gegründete Labor Aurelia (Augmented Reality Learning & Accessibility). Drei Mitarbeitende forschen hier gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Möbs an Einsatzmöglichkeiten für Virtual- und Augmented-Reality-Technologien. In der Virtual Reality taucht ein Besucher über auf eine spezielle Brille projizierte Bilder komplett in eine künstliche Realität ein. In der Augmented Reality werden dagegen künstliche Elemente in die reale Umgebung eingefügt.

Neueste Methoden vermitteln

Unter der fachlichen Anleitung von Deogratias Shidende, Doktorand im Bereich AR-Technologie für Lernplattformen, probierte der Botschafter den Umgang mit AR-Brillen aus. „Der Einsatz von AR-Technologie kann beispielsweise dort helfen, wo die neuesten Methoden durch veraltetes oder fehlendes Equipment nicht vermittelt werden können“, betont Prof. Dr. Sabine Möbs die vielfältige Nutzung von AR und VR auch im Bildungsbereich.

Einsatz in der Berufsausbildung

Sie sieht zum Beispiel AR-Brillen beim Erlernen von komplexen Methoden im Studium an der Hochschule, kann sich aber auch den Einsatz in der Berufsausbildung in Unternehmen vorstellen. Hierzu ist Aurelia in das DHBW-weite Projekt Edcon (Education Competence Network) als DHBW-Kompetenzzentrum für Lernortkooperation mit dualen Partnern und Partnerhochschulen eingebunden.

Weniger Abhängigkeiten in Tansania

Dr. Abdallah Saleh Possi zeigte sich sehr interessiert an der neuen Technologie und sagte: „Es ist ein spannendes Feld mit viel Potenzial, ich bin gespannt, wie wir in Zukunft lernen und arbeiten werden.“ Vor allem in Tansania wünsche er sich, dass durch technologische Neuerungen Abhängigkeiten seines Landes reduziert werden und neue Jobs entstehen.

Weitere Informationen zum Labor gibt es unter www.heidenheim.dhbw.de/aurelia.

Heidenheim