Der Landkreis Heidenheim könnte von der Suche nach einem Standort für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll betroffen sein. Denn hier gibt es Tongestein, das grundsätzlich für das Suchverfahren infrage kommt. Seit 2017 läuft die neue Suche für ein langfristiges Atommüll-Lager. Am 28. September erfährt die Öffentlichkeit mit dem „Zwischenbericht Teilgebiete“ erstmals auf welche Gebiete in Deutschland sich die weitere Suche konzentrieren wird.

Anti-Atom-Aktive informieren am Samstag, 19. September, von 10 bis 14 Uhr in der Fußgängerzone Karlstraße über die aktuelle Entwicklung zur Standortsuche. Sie informieren darüber, was auf die betroffenen Regionen zukomme, was das Suchverfahren zwar verspreche, aber nicht halte, und wie man sich in die Debatte um den Atommüll einmischen könne. Mit dabei: ein „Atomklo“, die Ausstellung „Standortsuche Atommüll-Lager“ und Infomaterial zum Thema.

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Info: Die Atommüll-Endlagersuche wird von der Deutschen Gesellschaft für die Endlagerung korrdiniert. Alleiniger Gesellschafter ist der Bund. Auf der Internetseite der BGE wird über das Standortauswahlverfahren und dessen verschiedene Stufen sowie die verschiedenen Formen der Bürgerbeteiligung informiert.