Die Belegung auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg hat die kritische Marke von 390 Covid-Patienten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen überschritten. Damit gilt seit Mittwoch, 17. November 2021, im ganzen Land die Alarmstufe. Diese beinhaltet Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und in vielen Lebensbereichen neuerliche, verschärfte Corona-Beschränkungen. Eine Übersicht über alle Regeln und Vorgaben stellt die Landesregierung hier bereit.

Alarmstufe: Das sind die Ausnahmen bei 2G und PCR-Testpflicht

Ausgenommen von der PCR-Pflicht und den 2G-Beschränkungen, die mit der Alarmstufe in vielen Lebensbereichen seit Mittwoch gelten, sind generell:

- Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, die zur Schule gehen. Nicht-immunisierte Schülerinnen und Schüler erhalten gegen Vorlage ihres Schülerausweises beziehungsweise eines geeigneten Dokuments, aus dem sich die Schülereigenschaft ergibt, Zugang.

Außerdem:

- Kinder bis einschließlich 5 Jahre

- Kinder bis einschließlich 7 Jahre, die noch nicht eingeschult sind

- Schüler eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule (Testung in der Schule)

- Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen (negativer Antigen-Test erforderlich)

Außerdem:

- Schwangere und Stillende (negativer Antigen-Test erforderlich)

- Personen, für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gibt (ärztlicher Nachweis und negativer Antigen-Test erforderlich).

Ausnahmen beim Einkaufen

Im Einzelhandel gilt mit der Alarmstufe wieder eine 3G-Regelung. Das heißt: Für nicht-immunisierte Personen ist der Zutritt zu entsprechenden Geschäften nur mit negativem Antigen-Schnelltest erlaubt. Ausgenommen von der 3G-Regel sind Geschäfte der Grundversorgung, Märkte im Freien sowie Abhol- und Lieferangebote.

Doch was gehört alles noch zur Grundversorgung?

Hier eine Übersicht der Geschäfte der Grundversorgung:

Lebensmitteleinzelhandel, Getränkehandel einschließlich Direktvermarktern (Hofläden)

Mobile Verkaufsstände für landwirtschaftliche Produkte und Erzeugnisse

Metzgereien

Bäckereien und Konditoreien

Wochenmärkte.

Ausgabestellen der Tafeln

Apotheken

Reformhäuser

Drogerien

Sanitätshäuser

Orthopädieschuhtechniker

Hörgeräteakustiker

Optiker

Babyfachmärkte

Zeitschriften- und Zeitungsverkauf

Tankstellen

Reise- und Kundenzentren zum Fahrkartenverkauf im öffentlichen Personenverkehr

Poststellen und Paketdienste

Banken und Sparkassen

Reinigungen und Waschsalons

Verkaufsstätten für Tierbedarf und Futtermittel

Blumengeschäfte

Gärtnereien

Baumschulen und Gartenmärkte

Bau- und Raiffeisenmärkte ohne Sortimentsbeschränkung

Großhandel

Hier lesen Sie mehr darüber, wie sich die Alarmstufe im Alltag im Landkreis Heidenheim auswirkt.

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