Heidenheim / pm Die Akutgeriatrie am Klinikum Heidenheim ist nun eröffnet und bietet 16 Betten.

Die neue Akutgeriatrie des Klinikums Heidenheim ist in Betrieb gegangen. Die Station B3G bietet 16 Betten und bildet gemeinsam mit der Geriatrischen Rehabilitationsklinik Giengen und dem Geriatrischen Schwerpunkt am Klinikum das neu etablierte Zentrum für Altersmedizin.

Mit Sevaram Sharma konnte die Klinik einen erfahrenen Internisten und Geriater als Chefarzt für das Zentrum gewinnen. Ziele des Zentrums sind die qualitativ hochwertige Therapie und Pflege alter Menschen und der Ausbau der geriatrischen Kompetenzen im Klinikum. Die Akutgeriatrie bildet hierbei einen wichtigen Schritt zwischen den anderen Kliniken des Hauses sowie der Geriatrischen Rehaklinik in Giengen.

Gute Vernetzung der Kliniken

Eignet sich ein Patient für einen Aufenthalt auf der Akutgeriatrie, also für eine Geriatrische Frührehabilitation, kann er beispielsweise von der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie direkt dorthin verlegt werden. Kriterien für einen Aufenthalt in der Akutgeriatrie sind unter anderem die geriatrietypische Multimorbidität, ein hohes Lebensalter (70+), oder eine akute Verletzung, beispielsweise eine Fraktur.

Der frühestmögliche Beginn der Rehabilitation verbessert die Chancen auf Erhalt oder Erlangung größtmöglicher Selbstständigkeit wesentlich. Die Verweildauer beträgt beispielsweise nach einer hüftnahen Fraktur circa zwei Wochen. Im Anschluss folgt die reguläre Entlassung oder eine weitere Reha in der Geriatrischen Rehaklinik in Giengen. Am Starttag begrüßte das Team der Akutgeriatrie die erste Patientin, die 99-jährige Elisabeth Kustermann.