Heidenheim / pm Am 17. Januar ist das Theater der Stadt Aalen mit „Heisenberg“ zu Gast im Heidenheimer Konzerthaus.

Beim ersten Theaterring-Abend im Jahr 2019 wird das Publikum am Donnerstag, 17. Januar, um 20 Uhr im Konzerthaus Zeuge einer Liebe voller Gegensätze, wenn das Theater der Stadt Aalen ein Gastspiel von „Heisenberg“ gibt.

Wie viele Leute trifft man täglich am Bahnhof, auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen? Wie viele davon nimmt man wirklich wahr? Und mit wie vielen kommt man ins Gespräch? Am Beginn von „Heisenberg“ von Simon Stephens nähert sich eine Frau einem Mann. Sie spricht ihn nicht an. Sie küsst ihn in den Nacken. Seine Reaktion: „Hey, was soll der Scheiß?“ Oder so ähnlich. Als Georgie in Alex' Leben tritt, ahnt keiner von beiden, wie sich das Leben nach der zufälligen Begegnung entwickeln wird.

„Heisenberg“ ist die Geschichte einer unwahrscheinlichen Liebe, von Autor Simon Stephens humorvoll und vor allem mit Tiefgang erzählt. Werner Heisenberg – Physiker, Nobelpreisträger und Titelgeber – kommt weder vor noch wird er an irgendeiner Stelle des Abends erwähnt. Doch seine Theorie der Unschärferelation schwingt immer mit im Bühnengeschehen: „Wenn man etwas intensiv genug beobachtet, begreift man, dass man unmöglich sagen kann, wohin es sich bewegt und wie schnell es dorthin gelang.“

Simon Stephens studierte Geschichte an der York University und arbeitete unter anderem als Barkeeper und DJ, bevor er Lehrer für Englisch sowie Theater und Medien an der Eastbrook School in Dagenham wurde. Ausgezeichnet wurde Simon Stephens bisher mit dem Pearson-Award für das beste neue Stück 2001/02 (für „Port“) sowie mit dem „Laurence Olivier Award for Best New Play“ (2006 für „Am Strand der weiten Welt“ und 2013 für „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“).