Kreis Heidenheim / Laura Strahl Vergangenes Schuljahr hat das Medien-Bildungsprojekt der HZ insgesamt 1400 Kinder erreicht. Dieses Jahr machen die Grundschüler mit „Wir lesen junior“ den Auftakt.

Für etliche Grundschulklassen im Kreis Heidenheim geht es seit dieser Woche nicht nur mit Mathematik und Deutsch weiter, sondern auch mit „Wir lesen“, dem Bildungsprojekt der Heidenheimer Zeitung. Mehrere Wochen lang stehen für die Kinder nun auch die Themen Zeitung und Medien auf dem Stundenplan.

Für viele Schüler ist das natürlich Neuland. Gemeinsam mit ihren Lehrern gehen sie deshalb vielen Fragen auf den Grund: Wer entscheidet, was in der Zeitung steht? Wie arbeiten Redakteure? Und wo wird die Heidenheimer Zeitung eigentlich gedruckt? Die Antworten erarbeiten sich die Schüler auch mithilfe eines Übungshefts, das zahlreiche Aufgaben und Rätsel bereithält. Spielerisch lernt sich’s eben leichter. Und ganz nebenbei wird außer der Medienkompetenz auch die Lese- und Rechtschreibfähigkeit gestärkt.

Kostenloses Angebot

Wie die jetzigen Klassen aus Heidenheim, Herbrechtingen und Mergelstetten haben es in den vergangenen Schuljahren bereits viele, viele Grundschulklassen gemacht. 2018/19 wurden insgesamt 23 Klassen von ihren Lehrern bei „Wir lesen junior“ angemeldet. Das kostenlose Angebot der Heidenheimer Zeitung und den Sponsoren von AOK, Heidenheimer Volksbank und Volksbank Brenztal hat damit rund 460 Schüler erreicht.

Hinzu kamen vergangenes Schuljahr 15 Kindergartengruppen (knapp 140 Kinder), die sich am entsprechenden Angebot für ihre Altersstufe, „Wir lesen mini“, beteiligt haben. Im Bereich der weiterführenden Schulen waren es noch einmal 32 Klassen bzw. circa 800 Schüler. „Wir lesen intensiv“ heißt hier das Angebot, das thematisch mehr in die Tiefe geht. Soziale Medien, Fake News und das Verfassen eigener Zeitungsberichte stehen hier auf dem Programm.

Alle Informationen zum Projekt und die Teilnahme-Zeiträume unter www.hz.de/wirlesen. Anmeldungen sind weiterhin möglich.