Die Wanderausstellung „Man wird ja wohl noch sagen dürfen“ des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg, Ulm (DZOK) kann noch bis einschließlich Freitag, 2. Dezember, an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim besucht werden.

Ausstellung in Fokus rücken

Um die Ausstellung bekannt zu machen, hat der renommierte Heidenheimer Künstler Rainer Jooss eine Installation zur Bewerbung der Ausstellung entworfen: Eine der Blickboxen vor der DHBW Heidenheim thematisiert nun die Problematik von „Brandreden“. Jooss ist bekannt für seine anti-populistische Kunst und wurde erst kürzlich mit dem Werkbund-Label für die Umgestaltung des Rommel-Denkmals ausgezeichnet. Der Preis wird für Projekte mit sozialer oder politischer Vorbildfunktionen vergeben.

„Die Ausstellung ‚Man wird ja wohl noch sagen dürfen‘ ist ein wichtiger Baustein, um jungen Menschen die dunkle Zeit des Nationalsozialismus und die Relevanz für das heutige Deutschland näherzubringen“, sagt Rainer Jooss und spricht der Organisatorin Dr. Lieselotte Hacker-Schwarz von der Omas-Gegen-Rechts-Gruppe Heidenheim großes Lob aus.

Thema: Menschenverachtende Sprache

Thematisiert wird in der Ausstellung der Umgang mit demokratiefeindlicher und menschenverachtender Sprache. Sie zeigt anhand von Schlüsselbegriffen deren Verwendung in Geschichte und Gegenwart und stellt Interventionsmöglichkeiten vor. Jeweils montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr kann die Ausstellung im 5. OG der DHBW Heidenheim, Marienstraße 20, kostenlos besucht werden. Auch Schulklassen können sie besichtigen.

Die Ausstellung organisiert die Heidenheimer Ortsgruppe Omas-Gegen-Rechts gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg in Ulm.