Heidenheim / Patrick Vetter Stefan Cehnder arbeitet für eine Sicherheitsfirma. Bei der Heidenheimer Musiknacht und bei vielen anderen Musikveranstaltungen steht er an der Tür.

Zwölf Kneipen mit Livemusik – das bedeutet auch zwölf Eingänge, an denen die Eintrittsbändel verkauft und kontrolliert werden müssen. An einer dieser Türen, an der zum „Kultursalon“ des „Stattgartens“, saß am vergangenen Samstag Stefan Cehnder. Er arbeitet für eine Sicherheitsfirma, die mit dem Veranstalter der Heidenheimer Musiknacht zusammenarbeitet.

Den Job an der Türe macht er aber nicht nur in Heidenheim sondern bei vielen Musikveranstaltungen, Kneipenfestivals und Musiknächten anderer Städte. Er kann die Events vergleichen. „Die Musiknacht in Heidenheim ist sehr gut besucht, hier ist die Hölle los“, sagt Cehnder. Probleme machen die vielen Besucher aber nicht. Zumindest gab es an seiner Kasse keine Vorfälle und auch von seinen Kollegen habe er nichts gehört.

In Heidenheim ist Cehnder nur zum Kassieren da. Er verkauft die Bändel für die Musiknacht an der Abendkasse und kontrolliert, ob jeder, der an ihm vorbei geht, ein Bändel hat.

Das sei aber nicht immer ganz so entspannt: „Wenn es bei einer Kneipennacht eine Location gibt, bei der klar ist, dass dort viele Jugendliche hinkommen, dann stehen da von Anfang an zwei oder drei Leute“, erklärt Cehnder. Wenn jemand körperlich und aggressiv werde, sei das aber nicht mehr sein Job, sondern Angelegenheit des Veranstalters oder der Polizei.