Heidenheim / Andreas Uitz Am Freitag fand die erste Mahnwache unter dem Titel „Fridays gegen Altersarmut“ auf dem Eugen-Jaekle-Platz statt. Die Organisatorin ist mit der Resonanz zufrieden.

Mit Plakaten und Flugzetteln machten am Freitagnachmittag Engagierte auf dem Eugen-Jaekle-Platz auf die Situation von Menschen aufmerksam, die im Alter in Armut leben. „Fridays gegen Altersarmut“ nennt sich eine bundesweit agierende Facebook-Gruppe, in Anlehnung an „Fridays for Future“. Aus dieser Gruppe heraus entstanden ist auch die Mahnwache in Heidenheim, die von der Rentnerin Irene Barth organisiert worden war. „Mit der Resonanz auf die erste Aktion bin ich mehr als zufrieden“, sagt sie, „ich hatte anfangs gedacht, dass ich allein hier stehen werde.“

Der Aktion schlossen sich mehrere Engagierte an und von Seiten der Passanten war ein gewisses Interesse unverkennbar. Zehn Forderungen wie die nach einem solidarischen Rentensystem, in das alle einzahlen müssen, wurden als Flugblätter verteilt. Auch gab es eine Unterschriftenliste zur Unterstützung der Forderungen. Schon im Vorfeld hatte die Organisatorin beteuert, politisch unabhängig zu sein und sich nicht instrumentalisieren lassen zu wollen. Angesichts der positiven Reaktionen kündigte Barth weitere Mahnwachen an.