Zweimal musste der Adventsmarkt coronabedingt ausfallen, doch am vergangenen Wochenende konnte er er auf dem Platz vor dem Steiff-Museum wieder stattfinden. Und dass die Veranstalter, die Marktbeschicker aber auch die vielen tausend Besucher der Veranstaltung nicht verlernt haben, wie in der Vorweihnachtszeit gefeiert wird, haben sie von Freitag bis Sonntagabend unter Beweis gestellt.

Adventsmarkt beim Steiff-Museum in Giengen

Bildergalerie Adventsmarkt beim Steiff-Museum in Giengen

An der Beleuchtung gespart

Und doch war in diesem Jahr eine Besonderheit zu spüren: Die Veranstalter hatten sich im Vorfeld darauf verständigt, auch beim Adventsmarkt Energie sparen zu wollen. „Es war schon ein bisschen dunkler als 2019, es gab weniger Licht. Aber ich glaub nicht, dass das der Stimmung geschadet hat“, sagt Simone Pürckhauer, die Leiterin Public Relations der Margarete Steiff GmbH.

Mit der Resonanz auf den Adventsmarkt ist sie voll und ganz zufrieden: „Man hat gespürt, wie sich die Leute freuen, dass sie wieder raus können und etwas geboten ist.“ Trotz des Nieselregens und der Kälte am Freitag und Samstag seien auch tagsüber sehr viele Besucher dagewesen. Auch zahlreiche Steifftier-Sammler hätten sich nicht abhalten lassen, manche seien aus bis zu 600 Kilometern angereist. Einer der Höhepunkte der dreitägigen Veranstaltung sei die Schätzung alter Steiff-Bären durch ein Aktionshaus gewesen. „Aber auch die lebendige Krippe mit vier Eseln und Schafen seien ein großer Anziehungspunkt gewesen, so Pürckhauer.

Giengener Adventsmarkt vorm Steiff-Museum

Bildergalerie Giengener Adventsmarkt vorm Steiff-Museum

Beliebt war auch die Christkind-Bude, bei der Kinder ihre Wunschzettel abgeben konnten und der Besuch des Weihnachtsmanns am Samstag sei bei den Kindern sehr gut angekommen. „Generell hat das Bühnenprogramm auch zur guten Stimmung beigetragen, ein Highlight und beliebtes Fotomotiv bei den Besuchern war auch der beleuchtete Steiff-Bär.

Eine positive Bilanz der dreitägigen Veranstaltung zieht auch Giengens Kulturamtsleiter Andreas Salemi: „Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz, dass es zwei Jahre lang keinen Adventsmarkt gab, hat man nicht gespürt, die Stimmung war so gut wie immer.“ Die Kombination der Stände mit der Mischung aus gastronomischem Angebot und Kunsthandwerk habe genau gepasst, ebenso wie das sehr abwechslungsreiche Bühnenprogramm.

Von Nässe und Kälte hätten sich die Menschen nicht vom Besuch der Adventsmarktes abhalten lassen, „eigentlich kann man sagen, dass wir beinahe ideales Adventswetter hatten“, so Salemi. Beeindruckt habe ihn, dass sogar tagsüber sehr viel los gewesen ist und nicht erst mit Einbruch der Dunkelheit. Die kleinen Kürzungen, etwa beim Energieverbrauch, hätten keinerlei negative Auswirkungen auf die vorweihnachtliche Atmosphäre gehabt, so die Bilanz des Kulturamtsleiters.