Giengen / Philipp Hruschka Insgesamt 16 neue Blumenkästen sollen in der Innenstadt den Frühling einläuten. Die Stadtverwaltung sowie mehrere Blumengeschäfte und Sponsoren haben sich die Kosten geteilt.

Der Ruf nach mehr Grün für Bienen, ob in den heimischen Gärten oder auf öffentlichen Flächen, erklingt immer wieder. Einige zusätzliche Anlaufstellen für Insekten aller Art gibt es jetzt dank der Aktion „Giengen blüht auf“ in der Innenstadt. „Ganz hemdsärmlich etwas auf die Beine stellen“ wollte Oberbürgermeister Dieter Henle mit den neuen Blumeninseln bei der Vorstellung der Aktion am Donnerstagnachmittag vor dem Rathaus. Unter anderem Vertreter der beteiligten Firmen begutachteten die insgesamt 16 Blumenkästen, die an mehreren Stellen in der Innenstadt verteilt sind. Sie sollen dort bis zum Herbst stehen bleiben.

Gemeinsam etwas bewegen

„Wenn du vergnügt sein willst, umgib dich mit Freunden. Wenn du glücklich sein willst, umgib dich mit Blumen“, im Sinne dieses japanischen Sprichworts wollte Dieter Henle die Aktion verstanden wissen. In Giengen würde man dabei gleich Vergnügen und Glück miteinander verbinden. Denn einerseits werde die Stadt verschönert, andererseits zeige man erneut, dass es viele Menschen gebe, die gute Ideen haben und gemeinsam etwas bewegen.

„In Giengen geht was“, sei letztlich die Aussage der Aktion, die auch nach außen hin deutlich werde. Nicht vergessen wollte der Schultes dabei auch die Bemühungen zahlreicher engagierter Bürger, die in den Teilorten ebenfalls für Blumenschmuck sorgen, beispielsweise bei den Obst- und Gartenbauvereinen. Die Idee für die Blumeninseln war Anfang des Jahres von Wirtschaftsförderer Sebastian Vetter gekommen. Zur Verwirklichung holte man sich dann die Fachgeschäfte und Sponsoren ins Boot.

Zugleich galt der Dank Henles auch Stadträtin Maria Konold-Pauli sowie Michael Fedchenheuer vom Tiefbauamt. Für die Schilder, die an jedem der Kästen angebracht sind, zeichnete außerdem die Firma typeprint verantwortlich.

Fortsetzung im nächsten Jahr

Die Blumenkästen sind auf Paletten angebracht. So können sie jederzeit ohne großen Aufwand weggeräumt werden, etwa wenn an den betreffenden Plätzen andere Veranstaltungen stattfinden sollen. Neben dem Rathausvorplatz stehen auch Kästen vor der Stadtkirche, der Volksbank oder an der Ecke Marktstraße/Biberstraße. Mit dieser ersten Aktion wolle man zunächst sehen, wie die Blumen bei den Leuten ankommen, so Dieter Henle. Bei positiver Resonanz stehe einer Fortsetzung und Weiterentwicklung des Konzepts im nächsten Jahr nichts im Wege. Man hoffe dann natürlich auch, unter Umständen noch weitere Sponsoren zu finden.

Die Beteiligten der Aktion

Für zwölf Kästen haben sich Barbaras Geschenkelädle, das Blumenhaus Heimann, Obi und die Gärtnerei Schiessle mit der Stadtverwaltung zusammengetan. Vier Kästen steuerten Volksbank, Kreissparkasse sowie Gewerbe- und Handelsverein bei. hru