Giengen / Thomas Grüninger Im Dezember und Januar soll über mögliche Maßnahmen im Gemeinderat diskutiert werden.

In Sachen Mobilität gelte es umzudenken und im Sinne einer gemeinsamen positiven Zukunft neue gedankliche Aspekte zuzulassen, sagte Oberbürgermeister Dieter Henle in seiner Haushaltsansprache und führte in diesem Zusammenhang als Erstes das Thema Verkehrslärm an.

Noch bis Ende November würden Messungen und Kartierungen zum Verkehr in Giengen vorgenommen, weil es weitere Forderungen vom Land in Sachen Lärmaktionspläne gegeben habe, sagte der OB. Die Monate Dezember und Januar sollen dann genutzt werden, um über mögliche Folgen der Untersuchungen zu diskutieren.

Es gehe darum, Maßnahmen wie etwa Geschwindigkeitsreduzierungen oder Tonnagebeschränkungen auch für den öffentlichen Personennahverkehr auszuwerten. Beschlussfassungen im Gemeinderat könnten dann noch im ersten Quartal 2020 gefällt werden.

Schon jetzt steht fest, dass zur Tempokontrolle in der Ulmer und der Schwagestraße zwei neue Messanlagen installiert werden. Das soll im zeitigen Frühjahr erfolgen, so Henle.

Was den Stadtbusverkehr anbelangt, gehe man wie in den Vorjahren von einer leichten Zunahme aus. Mittelfristig könnten bis 2022 zusätzlich Haushaltsmittel eingestellt werden, deren Höhe aber noch offen sei, weil bisher noch keine Ausschreibung für das Linienbündel Süd erfolgte.

Wie vom Gemeinderat beantragt, habe die Stadtverwaltung die Nahverkehrsberatung Südwest außerdem aufgefordert, vor allem auch im Blick auf die Giengener Teilorte, eine weitere Prüfung sinnvoller Mobilitätsangebote vorzunehmen. Dabei geht es um Themen wie Bürgerbus, Ruftaxi oder die Stärkung des Taxigewerbes.