Die am steilen Gelände liegende Mariengrotte  blieb in den letzten Jahren von Steinschlägen nicht verschont. Auch jetzt haben sich wieder Gesteinsbrocken vom steilen Berg gelöst und sind auf die Treppen bei der Grotte gestürzt. Außer zerstörten Pflanzen und Hecken gab es keine weiteren Schäden. Mitglieder des örtlichen Kirchengemeinderates, Pfarrer Michaelis, Helmut Schönberger vom städtischen Tiefbauamt und Anton Häring vom Giengener Bauhof machten sich ein Bild des Geschehens und beschlossen, das Gelände bis auf Weiteres mit einem Bauzaun abzusperren. Die Verantwortlichen wollen jegliche Verletzungsgefahren ausschließen. Nun soll ein Gutachten erstellt werden, wie der Hang künftig besser abgesichert werden kann. Bereits 2009 musste die Mariengrotte aufwendig saniert werden.

Nach einer Idee von Pfarrer Josef Wührl und dem Gipser Josef Danzer entstand die Grotte 1982 auf dem Gelände eines alten Steinbruches, gelegen am Ende der Wasserstraße. Seit fast 40 Jahren fällt das am unteren Stettberg liegende Kleinod ins Auge und prägt die Landschaft.