Dank ihrer attraktiven Lage im Brenztal – verkehrsgünstig direkt an der A7 – empfiehlt sich die Stadt Giengen für Tages- und Mehrtagesreisen, auch per Wohnmobil. Dies wurde auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart wieder verdeutlicht, auf der sich die Stadt mit ihren aktuell vorhandenen und zeitnah entstehenden touristischen Attraktionen präsentierte.

Seit Oktober 2020 gibt es für Wohnmobilisten zusätzlich zum Stellplatz an der Höhlenerlebniswelt einen Platz im Stadtzentrum direkt an der Brenz. „Es war der richtige Schritt, die Belegungszahlen sind sehr gut“, kommentierte OB Dieter Henle die Investition. „Das flexible Reisen mit dem Wohnmobil eignet sich perfekt für Erlebnistouren“

Giengen bietet dafür beste Voraussetzungen, so der OB. Die Innenstadt mit neu gestaltetem Rathausplatz und neuer Fußgängerzone lädt zum Spazierengehen und Einkaufen. Das interaktive Steiff Museum entführt in die Welt der Steiff Teddybären und ihrer Freunde, die Höhlenerlebniswelt im Teilort Hürben bietet Führungen durch die Charlottenhöhle, das nebenan liegende Höhlenschauland Geologie und Höhlenkunde zum Anfassen. Vorträge, ein Flohmarkt am 1. April und die Steinzeittage am 2./3. September zählen zum Programm.

Übernachtungszahlen hoch

Die Übernachtungszahlen in Giengen lagen im Jahr 2022 vergleichsweise hoch: Von Januar bis Oktober wurden 36.141 Übernachtungen gezählt, die durchschnittliche Verweildauer betrug 1,7 Tage. Übers Jahr gerechnet ergeben sich über 43.300 Übernachtungen (2019: 41.395). „Unser Freizeit- und Tourismuskonzept setzt auf eine familienfreundliche Stadt mit Erlebnissen für Einheimische und Gäste“, so der Oberbürgermeister. Auch die Stadtführungen würden von beiden Gruppen rege wahrgenommen. Das Angebot ist vielfältig: Es reicht von Themenführungen wie „Auf den Spuren von Margarete Steiff“ über die „Bärige Rallye durch das ehemalige Reichsstädtchen“ bis hin zu Kostümführungen wie „Mit Ratsherr Honold durch das nächtliche Giengen“. Anfragen und Buchungen für Stadtführungen nimmt das Team der Tourist-Information um Sachgebietsleiter Andreas Herdtle entgegen.

Skulpturenpark ab dem Frühjahr

Ab Mai 2023 gibt es den neuen Skulpturen-Erlebnispfad vom Steiff Museum aus über den Postberg und durch die Fußgängerzone hin zum großen Abenteuerspielplatz beim „Anlägle“ – also mitten in der Stadt. Dazu kommen vielfältige Veranstaltungen: von 3. bis 5. März das Gitarrenfestival mit Jule Malischke, am Pfingstdienstag das Kinderfest auf dem Schießberg. Am 15. Juni folgt in der Innenstadt ein Open-Air-Konzert mit dem Genesis- und Stiltskin-Frontmann Ray Wilson & Band, am ersten Juliwochenende der große Steiff-Sommer auf dem Firmengelände und Ende August (25. bis 27.08.) der erste Winzersommer – ein Weinfest in Lounge-Atmosphäre mit besonderen Angeboten. Den ganzen Sommer hindurch sorgen Gratiskonzerte für Höhepunkte: „Halb8 – In Giengen spielt die Musik“ donnerstagabends und „Kultur an der Mauer“ immer am Sonntagvormittag.

Mehr Hotel-Kapazitäten

Giengen ist auf dem Weg zur Fünf-Sterne-Stadt und schafft in diesem Zuge neben den bereits verfügbaren Hotels zusätzliche Kapazitäten: Ab Anfang 2025 wird im Lamm-Areal an der Fußgängerzone ein weiteres Hotel zur Verfügung stehen, inklusive Restaurant und Barfüßer-Hausbrauerei.

Wer mit dem Rad unterwegs sein möchte, kann das Land auf den Landesradfernwegen erkunden: Der neue Württemberger Tälerradweg und der Albtälerradweg laden die Radlerinnen und Radler ein. Radtouren mit E-Bikes sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden: E-Bike-Ladestationen gibt es hinter dem Rathaus in Giengen, bei der Höhlenerlebniswelt in Hürben und am Mühlenstadel, gleich neben der Alten Mühle in Burgberg.

Für OB Dieter Henle ein klares Fazit: „Giengen hat vieles zu bieten.“

Urlaubsmesse CMT fällt wieder aus Was die Stadt Giengen in Sachen Tourismus bewegt

Giengen

Neuer Bereich im Höhlenschauland geplant


Die Höhle verzeichnete im vergangenen Jahr 32.360 Besucher*innen, das HöhlenSchauLand mit 18.732 Besucher*innen seinen bisher höchsten Wert. 2023 soll es dort weitere Investitionen geben, u. a. einen von LEADER geförderten neuen Infobereich zum Thema Karst. In der Alten Mühle in Burgberg führen Vertreter*innen des Historischen Mühlenvereins durch die Mühlengeschichte, das Jakobswegle bietet auf 4,2 Kilometern Informationen zum „großen Bruder“ Jakobsweg. Anfang und Ende liegen auf dem Original-Jakobsweg.