Giengen / Thomas Grüninger Am kommenden Wochenende startet auf dem Werksgelände der Firma Steiff die 20. Auflage der beliebten Veranstaltung, zu der rund 200 Teilnehmer erwartet werden.

Am kommenden Samstag und Sonntag ist es wieder so weit. Der Oldtimer-Club Giengen und Umgebung veranstaltet wieder die beliebte Teddybär-Rallye, bei der Liebhaber klassischer Fahrzeuge auf ihre Kosten kommen. Aufstellung und Start der Fahrzeuge erfolgt erneut bei der Margarete Steiff GmbH. Dabei wird sich das Werksgelände der Giengener Traditionsfirma in ein rollendes Oldtimer-Museum verwandeln.

Bereits am Samstag werden die ersten Old- und Youngtimer in Giengen eintreffen. Insgesamt rechnet der Oldtimer-Club Giengen und Umgebung, der diese Veranstaltung nunmehr bereits zum 20. Mal ausrichtet, wieder mit rund 200 Teilnehmern aus nah und fern. Neben zahlreichen Oldtimer-Liebhabern aus der Umgebung haben sich auch Starter aus dem nahen Ausland für die beliebte Rallye angesagt.

Den Vereinsvorsitzenden Thomas Schmid freut es dabei sehr, dass sich die Margarete Steiff GmbH nach 2017 erneut bereit erklärte, ihr Werksgelände als Aufstellungs- und Startgelände zur Verfügung zu stellen. „Die tolle Kombination von Oldtimern und Steiff hat inzwischen schon fast Tradition“, so Simone Pürckhauer, die als Leiterin des Steiff-Museums die Teilnehmer der 20. Teddybär-Rallye willkommen heißen darf.

Besondere Schätze angekündigt

„Auch dieses Mal sind wieder ganz besondere historische Schätze angekündigt“, so Thomas Schmid, der Vorsitzende des Oldtimer-Clubs. Raritäten wie ein seltener Berliet, Baujahr 1912, ein Ford Thunderbird oder eine bärenstarke Kälble-Zugmaschine können dabei ebenso bestaunt werden, wie rassige Sportwagen von Porsche, Mercedes und BMW. Ergänzt wird dieser Reigen der edlen Exoten durch nicht weniger schöne und selten gewordene „Brot-und-Butter-Autos“ wie VW Käfer, Opel Rekord und Ford Taunus, neben zahlreichen Zweirädern von Horex, NSU und DKW.

Während sich die Teilnehmer am Samstag traditionsgemäß auf das gemütliche Beisammensein und so manches „Benzingespräch“ freuen, steht der Sonntag ganz im Zeichen des Rallyegeschehens.

Zum Start am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr bei der Margarete Steiff GmbH heißt es dann einmal mehr: „Ladies and Gentlemen: Start your engines“, um anschließend zwei Strecken in der Region zu erkunden.

„Dieses Mal geht es über die Gerstetter Alb und Gussenstadt Richtung Geislingen und zurück über den Albtrauf und Heidenheim nach Giengen“, so Thomas Schmid, der die Strecken ausgesucht hat.

Bei allem Spaß an alter Technik und den Ausfahrten, darf jedoch auch der sportliche Wettkampf nicht zu kurz kommen. Und deshalb sind vormittags zwei Prüfungen zu absolvieren, die die Teilnehmer unterwegs und beim Autohaus Sing in Heidenheim erwarten. Neben den Siegerehrungen in den verschiedenen Teilnahmeklassen dürfen sich am Ende auch die Starter, die mit den ältesten Fahrzeugen erschienen sind, auf Preise freuen.

Seit jeher heiß begehrt ist der Teddybär, den jeder Teilnehmer erhält und der von der Firma Steiff speziell für die Teddybär-Rallye entworfen und hergestellt wurde. Auch für das leibliche Wohl wird am Startplatz hinreichend gesorgt sein.

Bildergalerie 19. Teddybär-Rallye in Giengen

Seit 1992 gibt’s die Teddybär-Rallye, seit 2002 findet sie alle zwei Jahre statt

Nunmehr schon zum 20. Mal steigt am kommenden Sonntag die Teddybär-Rallye in Giengen. Von einer derart erfolgreichen Veranstaltungsserie war wohl kaum auszugehen, als sich 1992 die Liebhaber klassischer Fahrzeuge zur ersten Ausfahrt dieser Art einfanden.

Mir rund 200 Startern aus nah und fern ist diese beliebte Veranstaltung auch in diesem Jahr sehr gut besetzt. Den höchsten Zulauf hatte die Teddybär-Rallye im Jahr 2000, als man mit 322 Teilnehmern allerdings auch an die organisatorischen Grenzen stieß.

Veranstalter ist der Oldtimer-Club Giengen und Umgebung, der am 12. Oktober 1989 gegründet wurde, nachdem es wenige Monate vorher (am 2. Juli) ein erstes Treffen von Oldtimer-Liebhabern gegeben hatte. Der Verein startete vor knapp 30 Jahren mit 16 Mitgliedern, heute zählt er rund 120. tog