Nach der aufgezwungenen Pause durch die Corona-Pandemie wird die Partnerschaft mit Le Pré St. Gervais in persönlicher Begegnung weiter mit Leben gefüllt. Das Stadtfest, die „Braderie“ in Le Pré hat sich als erster Termin angeboten. Kurzfristig auf die Beine gestellt, reiste eine Abordnung des Partnerschaftskomitees mit jugendlicher Beteiligung in den Vorort von Paris. Mit dabei waren auch die Country Twisters, um ihren Kontakt zu den Line-Dancern aufzufrischen.

Gemeinsam getanzt

Die Begegnung brauchte keine Anlaufzeit. Gemeinsam brachten die Tänzer auf den Plätzen das Stadtfest in Stimmung. Die Mitglieder vom „Comité de Jumelage“ unter Leitung von Edgard Aberle und Jean-Louis Gros haben die Gäste beim Auf- und Abbau des Standes unterstützt. Das im Jubiläumsjahr 2020 angestoßene und fertiggestellte Projekt eines „Roadbooks“ wurde vorgestellt. Dabei handelt es sich um in einem Team gemeinsam ausgearbeitete Fahrrad-Routen mit Etappen zwischen Le Pré St. Gervais und Giengen auf rund 800 Kilometer Länge, die in einem Buch festgehalten sind. Dazu gibt es ein „Roadkap“ als Mütze.

Buch mit Radtouren zum Stadtfest

Das „Roadbook“ und die Roadkap“ werden auch am Giengener Stadtfest vorgestellt und angeboten. Ebenso werden beim Stadtfest die Gäste aus Frankreich da sein, im bunten Programm setzen die Line-Dancer und die Country Twisters ihre Beziehung fort.

Im Oktober kommt es zu einer Konferenz in Giengen, um die weiteren Austausche zu besprechen. Der Weihnachtsmarkt in Le Pré ist wieder im Visier. Die Sportbegegnungen müssen wieder aufleben und auch der Austausch zwischen den Musikschulen soll schon in diesem Jahr Fahrt aufnehmen.