Giengen / moh Von Angesicht zu Angesicht statt digital. Die städtische Musikschule in Giengen verfährt nach einem Stufenplan. Nach den Pfingstferien geht es folgendermaßen weiter.

Der digitale Unterricht wird laut einer Pressemitteilung des Kulturamtes der Stadt an deren Musikschule bereits seit dem 18. Mai nach und nach wieder durch normalen Musikunterricht von Angesicht zu Angesicht ersetzt.

Ein Stufenplan, erarbeitet auf Basis des Konzepts des Landesverbandes der deutschen Musikschulen, sehe folgende Phasen zurück zur Normalität vor; Phase 1 seit 18. Mai: Der Einzelunterricht in den Bereichen Streichinstrumente, Zupfinstrumente, Klavier, Schlagzeug hat begonnen.

Phase 2 seit 25. Mai: Der Einzel- und Kleingruppenunterricht für Bläser und im Fach Gesang wurde teilweise aufgenommen. Nach den Pfingstferien starten alle weiteren Lehrkräfte mit dem Präsenzunterricht.

Zudem wird in der musikalischen Früherziehung und in den Ensembles und Orchestern wieder Präsenzunterricht angeboten – natürlich in kleineren Gruppen.

Phase 3 (voraussichtlich erst nach den Sommerferien): Orchester in Normalbesetzung, Chöre, das Programm „Singen – Bewegen – Sprechen“ und die Schulkooperationen starten wieder.

Der genaue Zeitpunkt der Phase 3 erfolge in Abstimmung mit den Regelungen des Landes. Schüler und Eltern würden über die Musikschule informiert.

Selbstverständlich sei: Die Gesundheit der Schüler und Lehrkräfte steht immer im Vordergrund – das Team der Musikschule habe ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt. Schüler, die einer Risikogruppe angehören, erhielten auch weiterhin digitalen Unterricht.

In den aktuell schwierigen Zeiten hat die Giengener Musikschule einige Ideen für die musikalische Bildung und Erziehung auch außerhalb von Klassenzimmern auf Lager.

Während der durch Corona bedingten Schließung musste der Musikunterricht im Landkreis Heidenheim ausfallen oder online fortgesetzt werden. Inzwischen beginnt der Betrieb vor Ort wieder, wenn auch mit Einschränkungen für die verschiedenen Fächer.