Giengen / Marc Hosinner An der Hermaringer Straße sollen nun Vorkehrungen getroffen werden, die weitere Unfälle vermeiden sollen.

Nicht zum ersten Mal ereignete sich am Bahnübergang zwischen Giengen und Hermaringen ein Unfall, bei dem ein Lkw mit einem Zug kollidierte. Bei einer Verkehrsschau wurde der Bahnübergang unter die Lupe genommen. Das Resultat: Es wird gehandelt.

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Wie, stellte Oberbürgermeister Dieter Henle in der Sitzung des Gemeinderats vor: So soll bei der Anfahrt zum Bahnübergang ein großes Hinweisschild aufgestellt werden, das auf eine „Gefahrenstelle“ mit „Unfallgefahr“ hinweist.  Im Bereich des Bahnübergangs soll zudem der Hinweis erfolgen, das eine Wendemöglichkeit für Lkw in 800 Metern gegeben ist. Darüber hinaus soll die Vorgabe der Fahrtrichtung „geradeaus“ besser kenntlich gemacht werden. Beim Giengener Weg parallel zur Bahnlinie soll ebenfalls diese Fahrtrichtungsvorgabe für Lkw erfolgen, mit der Freigabe für Pkw in beide Fahrtrichtungen. Um das unerlaubte Abbiegen aus Fahrtrichtung Hermaringen zu unterbinden, soll die Schutzplanke erweitert werden. Der Abbiegevorgang werde dadurch für Lkw faktisch unmöglich.

Nicht umsetzbar sei der Vorschlag einer generellen Beschränkung auf 7,5 Tonnen auf der Landesstraße zwischen Giengen und Hermaringen.