„Es lief anders als geplant, aber es lief“, freute sich Luca Holzhauser, Projektleiter bei der BSH, am Projektabschluss des Modularen Unterrichts 2020. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie erarbeiteten auch in diesem Jahr zwölf Schüler des Werkgymnasiums Heidenheim und des Margarete-Steiff-Gymnasiums Giengen gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BSH, wie Kühlschränke entwickelt und produziert werden.

Vielfältige Aufgaben

So faszinierte den teilnehmenden Schüler Oliver Wiedenmann besonders, wie vielfältig die Aufgaben in der Entwicklung bei der BSH sind. „Auch war es toll, in den sieben Terminen die Arbeit in einem solchen Konzern von innen kennenzulernen!“

Entsprechend zufrieden zeigte sich Sandra Schöller, Leiterin der Personalentwicklung der BSH am Standort Giengen: „Primäres Ziel des Projekts ist es, interessierten Schülern die verschiedenen technischen Berufsbilder in praxisnahen Einheiten zu vermitteln. Dies soll ihnen helfen, nach dem Abitur den für sie passenden Studien- bzw. Ausbildungsplatz zu wählen.“

Authentische Einblicke

Frank Keller, am Werkgymnasium Heidenheim zuständig für die Berufs- und Studienorientierung, stellte rückblickend fest, dass das Projekt „Modularer Unterricht“ selbst in einer pandemie-bedingten Reduzierung noch einen enormen Beitrag dazu leistet, jungen Menschen einen authentischen Einblick in die konkrete Arbeitswelt zu gewähren.

Fortsetzung geplant

Folglich laufen zwischen den Projektpartnern bereits die ersten Überlegungen, wie im Frühjahr 2021 die dann 7. Auflage des Modularen Unterrichts startet – hoffentlich dann auch wieder mit einem großen Projektabschluss, in dem die Teilnehmer das Gelernte vor ihrer Jahrgangsstufe, ihren Eltern und Lehrern sowie den BSH-Teilnehmern präsentieren.