Der starke Anstieg der Omikron-Variante in den vergangenen Tagen und die damit verbundenen zunehmenden Stand-Absagen lassen dem Veranstalter, der Spielwarenmesse eG, laut Pressemitteilung keine andere Wahl: die Spielwarenmesse 2022 in Nürnberg wird abgesagt. Alternativ treffen sich Aussteller, Fachhandel und Medienvertreter auf der Plattform Spielwarenmesse Digital.

Zunehmend schwieriger

In den letzten Tagen haben sich die Rahmenbedingungen zunehmend verschlechtert, teilt der Veranstalter mit. Aufgrund des starken Anstiegs der Omikron-Variante liege inzwischen eine deutlich veränderte Pandemiesituation vor. Als Reaktion darauf hätten zahlreiche Aussteller, in Sorge um die Gesundheit ihrer Teams, ihren Stand abgesagt. Folglich sei der breite Überblick für den internationalen Spielwarenmarkt, für den die Spielwarenmesse als Weltleitveranstaltung der Branche stehe, nicht mehr gegeben. Erschwerend komme hinzu, dass durch eine jederzeit mögliche behördliche Absage keine Planungssicherheit mehr gegeben sei.

Steiff hat Stand bereits abgesagt

Wie berichtet, hat auch die Plüschtierfirma Steiff im Vorfeld den Auftritt in Nürnberg bereits abgesagt. Und als Gründe hierfür die Restriktionen für Aussteller und Besucher hinsichtlich Ablauf und Anzahl Besucher, den Gesundheitsschutz für die Steiff-Mitarbeiter, die Reiserestriktionen aus dem Ausland und die Absagen weiterer großer Firmen wie Märklin oder Schleich genannt.