Giengen / Dieter Reichl OB Dieter Henle ehrte verdiente Bürger, Gruppen, die Feuerwehr und die Firma BSH.

Die aktive Bürgergesellschaft stellte Oberbürgermeister Dieter Henle in den Mittelpunkt seiner Neujahrsansprache. Die öffentliche Ehrung verdienter und ehrenamtlich tätiger Einzelbürger, von Gruppen, Vertretern der Feuerwehr und der Wirtschaft ist deshalb für ihn ein wesentlicher Teil des alljährlichen Neujahrsempfangs. „Machen Sie weiter so, bringen Sie sich weiter ein“, so Henles Appell.

Mit dem Kinder- und Jugendpreis ausgezeichnet wurden Hannah Kunzmann, Jakob Kälble und Tamara Weippert, alle 16 Jahre alt, für ihre Mitarbeit bei der alljährlichen AWO-Kinderfreizeit im Hasenloch; die beiden 17-Jährigen Carolin Hess und Klara Schmid für ihr Engagement im evangelischen Jugendwerk in Giengen; der 17 Jahre alte Dennis Motzer, der trotz seines jugendlichen Alters bereits seit vier Jahren als Höhlenführer in der Charlottenhöhle aktiv ist.

Den Dankesbrief der Stadt Giengen erhielten Inge Steier und Cornelia Bollinger für ihre seit 20 Jahren praktizierte Hausaufgabenbetreuung an der Bergschule.

Mehrere Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr wurden für ihren langjährigen Dienst ausgezeichnet: seit 15 Jahren aktiv in der Wehr ist Stefan Bonna (Abteilung Giengen), seit 25 Jahren aktiv sind Hans-Dieter Ehrlinger, Holger Renner und Roger Wiedenmann (alle Abteilung Hohenmemmingen), und bereits 40 Jahre aktiven Dienst versieht Michael Eßlinger (Abteilung Hürben).

Die Goldene Ehrenamtsnadel der Stadt Giengen erhielt für ihr nahezu lebenslanges Engagement für die Schwächsten in der Gesellschaft Maria Hofmann; die Silberne Ehrenamtsnadel der Stadt wurde an Maria Konold-Pauli verliehen, die sich seit Jahren um den Blumenschmuck in und um Giengen kümmert. Ebenfalls mit der Silbernen Ehrenamtsnadel wurden die Landfrauen aus Hohenmemmingen geehrt, die ebenfalls bereits seit Jahren den Osterbrunnen vor der Gemeindehalle schmücken und dadurch für ein verschönertes Ortsbild sorgen; eine weitere Silberne Ehrenamtsnadel ging an die Interessengemeinschaft Kaltenburg für ihren Einsatz um den Erhalt und die künftige Nutzung des Kulturdenkmals.

Erstmals ausgezeichnet wurde auch ein städtisches Wirtschaftsunternehmen für ihr gesellschaftliches Engagement in der Stadt: Für das Hausgerätewerk BSH nahm Standortleiter Gerhard Egger die Auszeichnung entgegen. Er betonte, die BSH sei seit mehr als 70 Jahren in Giengen ansässig und seither nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber für die Stadt, sondern fühle sich ihr auch eng verbunden.