Giengen / Marc Hosinner Nach gut zehn Wochen seit dem Baustart ist auf der Baustelle vor dem Giengener Rathaus schon viel Neues entstanden. Bürger befürchten, dass auch das neue Pflaster Stolperfallen mit sich bringt. Die Sorge ist unbegründet. Aus gutem Grund.

Der neue Belag ist schon begehbar und es lassen sich über die Mitte die ersten Geschäfte erreichen. Zudem ist ersichtlich, wie der Brunnen aussehen soll: Gut zehn Wochen sind seit dem Start der Umgestaltung des Rathausplatzes ins Land gezogen.

Die Arbeiter haben mächtig in die Hände gespuckt. Wie die Arbeiten zwischen Lamm und Postberg laufen, interessiert viele Bürger, die dort stehen bleiben.

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderatsausschusses hat Stadtrat Dr. Erwin Kleemann (Uanbhängige/Grüne) die Sorge von Giengenern artikuliert: Sie haben, wie beim alten Pflaster, Stolperfallen ausgemacht, da die neuen Granitplatten nicht alle auf einer Höhe verlegt wurden.

Die Verwaltung gibt aber Entwarnung: Eine Sturzgefahr werde es nicht geben, weil erst zum Abschluss der arbeiten „gerüttelt“ werde und der Belag dann auf einer Ebene liege.

Was es im Umfeld des Giengener Rathauses sonst Neues gibt

Die Arbeiter auf der Baustelle im Zentrum der Stadt legen ein mächtiges Tempo vor. Klar ist aber auch: Die Umgestaltung des Rathausplatzes in Giengen wird nicht immer in dieser Geschwindigkeit ablaufen.

Auf der Nordseite soll im kommenden Herbst ein Rettungsweg errichtet werden. Das gesamte Sicherheitspaket kostet etwa 800 000 Euro.

Oberbürgermeister Dieter Henle stimmt die Gäste in der Walter-Schmid-Halle ein auf das Jahr der Spatenstiche. Nach Jahren der Planung soll jetzt gebaut werden: Welche Projekte anstehen und was in Giengen sonst noch umgesetzt werden soll.