Giengen / Mathias Ostertag Die fünfte Auflage des Tags der Elektromobiltät fand erstmals in der Kirchgasse und auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus statt. Für die Organisatoren war die Veranstaltung ein großer Erfolg.

Hochzufrieden zeigte sich Clemens Schmid als Vertreter der Agendagruppe Klimaschutz und Energie, die auch heuer wieder den Tag der Elektromobilität organisiert hatte – erstmals übrigens auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus und in der Kirchgasse. Es war bereits die fünfte Auflage des E-Mobilitätstags, der zunehmend ein breiteres Publikum findet.

Bisher hatte der Tag der Elektromobilität parallel zum publikumswirksamen Entenrennen auf dem Margarete-Steiff-Platz stattgefunden, mit dem Umzug hoch zum Rathaus und der Zusammenlegung mit dem Herbsthock vor dem Rathaus und dem verkaufsoffenen Feiertag in Innenstadt und Ried habe man nun aber die absolut richtige Entscheidung getroffen: „Wir sind sehr, sehr positiv gestimmt, den Termin zu wechseln war definitiv sinnvoll“, so Schmid. Schon gegen 11 Uhr, als die E-Mobilitätsausstellung gerade erst begonnen habe, sei bereits fast so viel los gewesen wie in den Jahren zuvor am ganzen Tag. „Der neue Standort und das Zusammenspiel der drei Veranstaltungen ist perfekt.“

Längst nicht mehr nur Thema für Fachpublikum

Längst ist die E-Mobilität nicht mehr nur ein Thema für ein Fachpublikum, mittlerweile informiere sich fast jeder Besucher, mancher wolle einfach nur schauen, andere fragten aber konkret nach, so Schmid weiter. „Das hatten wir früher in dieser Form nicht.“ Das Thema sei im Moment aber auch in aller Munde und längst nicht nur für einen begrenzten Teil der Bevölkerung interessant. „Das Interesse war bei allen Beteiligten groß, alle sind zufrieden.“

Und damit meint Clemens Schmid den Verein Solar Mobil, dessen Mitglieder einen größeren Teil der privat ausgestellten Elektrofahrzeuge präsentierten und auch umfassend zur E-Mobilität informieren konnten. Er meint aber auch die deutlich gestiegene Zahl an Autohändlern, die ihre E-Modelle heuer nicht einfach zum Anschauen abstellten, sondern oftmals sogar Beratung anboten. Und er meint die örtlichen Fahrradhändler, die in Sachen E-Bikes längst schon im elektrischen Mobilitätszeitalter angekommen sind und Energieversorger wie die lokale Einhorn Energie und die EnBW ODR, die in Sachen öffentliche Ladeinfrastruktur eine nicht unwichtige Rolle spielen. „Die Mischung macht’s aus, die Leute bekamen im Prinzip auf alles eine Antwort“, so Schmid.

Dass der Elektromobilitätstag ein solcher Erfolg werden konnte, liege aber zusätzlich auch daran, dass neben den genannten Beteiligten auch die Stadtverwaltung sich verstärkt eingebracht habe – etwa in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Organisation. „Weil jeder seinen Teil zum Gelingen so großartig eingebracht hat, können wir nun auch alle damit zufrieden sein. Ich denke schon, dass es im kommenden Jahr eine Fortsetzung geben wird“, so Clemens Schmid.