Drei Wochen lang waren die Bürger gefragt: Welcher Spielplatz in Giengen soll schöner werden? Bei einer Aktion von Volksbank Brenztal, Heidenheimer Zeitung und Stadtverwaltung standen vier Plätze zur Auswahl.

Zum Ende der Abstimmung am Samstag lag schließlich die Spielstätte in den Salztrögen vorne. Insgesamt 104 Stimmen hatte der Spielplatz erhalten, gefolgt von der Magenaustraße mit 78 Stimmen, der Biberstraße mit 24 Stimmen sowie dem Spielplatz in der Memminger Wanne mit 13 Stimmen.

Vorauswahl durch Jury

Eine Jury, bestehend aus Volksbank-Vorstandsmitglied Jochen Wahl, Oberbürgermeister Dieter Henle, dem Leiter des Tiefbauamts Alexander Fuchs, HZ-Geschäftsführer Martin Wilhelm und HZ-Redaktionsleiter Thomas Zeller hat die vier Spielplätze im Vorfeld der Aktion ausgewählt. Bei der Auswahl haben die Jurymitglieder unter anderem darauf geachtet, dass die vier Kandidaten über das ganze Stadtgebiet verteilt liegen. Der Gewinner-Platz in den Salztrögen bekommt nun ein Klettergerüst, das sich für Kinder ab vier Jahren eignet. Die Verschönerung wird mit 3000 Euro von der Volksbank Brenztal gesponsert, den Rest übernimmt die Stadt. Die HZ steuert außerdem eine sogenannte „Albliege“, eine Holzliege aus dem Zollernalbkreis, bei.

„Mit einem modernen Klettergerüst und der neuen Albliege wird der Spielplatz in den Salztrögen jetzt ein Stück schöner gemacht“, freut sich HZ-Geschäftsführer Martin Wilhelm. „Gemeinsam mit Volksbank und Stadtverwaltung haben wir etwas geschaffen, an dem die Kinder aus der Nachbarschaft hoffentlich noch lange Freude haben werden.“

Von der Volksbank lässt Vorstandsmitglied Jochen Wahl wissen: „Wir freuen uns über die hohe Resonanz bei der Abstimmung. Der Spielplatz Salztröge, der am Rand eines Naturschutzgebietes und in unmittelbarer Nähe des Kindergartens liegt, ist eine sehr gute Wahl der Giengener Bürger. Den Kindern wünschen wir bereits heute viel Spaß mit dem neuen Spielgerät.“

Und auch die Stadtverwaltung ist zufrieden mit der Aktion. „Spielplätze sind ein wichtiger Ort für Kinder. Wir freuen uns über die Beteiligung der Bürger an der Aktion“, sagt Michael Fedchenheuer vom Giengener Tiefbauamt zum Ergebnis der Abstimmung.