OB Henle hat die Giengener aufgefordert, sich Gedanken zu einem neuen Standort zu machen, an dem man den nicht mehr benötigten Teddy von dem nicht mehr vorhanden Kreisel aufstellen könne. Ich habe dazu einen Vorschlag: Nachdem man den Panscherbrunnen aus undefinierbaren Gründen zirka zehn Meter hin zur „Post“ verschoben und nunmehr einen „Sparkassen-Brunnen“ kreiert hat, gibt es jetzt genug Platz vor dem Rathaus. Das würde doch passen. Der Teddy gehört vor das Rathaus. Auf den neu geschaffenen Marktplatz.

Erfreuen an Glanzleistung

Da können sich die Gemeinderäte und allen voran unser OB Henle und die Bediensteten der Stadtverwaltung jeden Tag ganz umsonst an ihrer Glanzleistung erfreuen. Der ungeliebte Kreisel ist weg und der Kreisel-Teddy übernimmt eine ganz neue Aufgabe. Dann haben die Giengener – soweit sie noch in die Stadt bzw. die Marktstraße kommen – einen markanten Treffpunkt. Man verabredet sich z.B. “um Fünfe am Teddy“ … und genießt daran anschließend sein Feierabendbier in geselliger Runde im Barfüßer-Biergarten (so es den dann gibt).

Eine Runde um den Teddy drehen

Oder man fährt ins Umland, um einzukehren. Vor dem Start kann man mit den Fahrrädern ja noch eine Runde um den Teddy machen. Der würde sich über die Aktion freuen, denn sonst ist ja eh nichts los und ziemlich langweilig um ihn herum. Auch bei verschiedenen Festen kann man dann um den Teddy herum tanzen und singen.

Genug der Satire

Auch die vielen Kinder unserer Touristen, die vom ganz tollen (teuren) Spielplatz am Anlägle auf dem Rückweg durch die Marktstraße zum Steiff-Parkplatz sind, können sich noch am Teddy erfreuen. So, das war nun genug Satire. Aber den Standort vor dem Rathaus – den finde ich trotzdem ganz toll.

Da würde der Teddy hinpassen und das wäre auch standesgemäß in der Teddybären-Stadt.

Helmut Niedan, Giengen