Zum Großprojekt Stadtrandstraße wurden bei „Henle hautnah“ keine Fragen gestellt. Immerhin wurde mitgeteilt, dass es in zwei zeitliche Abschnitte und auf zwei Bauträger aufgeteilt wird, also Salamitaktik. Das kann gefährlich enden, wenn man mit einem Teil anfängt, bevor das Gesamte fertiggeplant ist.

Bau muss gesichert sein

Die Planung der Westanbindung durch das Land und die Bahn kann sehr lange dauern. Doch solange die Linienführung der Straßen und deren gesicherte Durchführbarkeit nicht feststehen, darf mit dem Bau der geplanten Ostumfahrung nicht begonnen werden, weil diese einen schweren Eingriff in die Natur darstellt und es sich herausstellen könnte, dass die Westanbindung des Rieds so aufwendig ist und so große Nachteile entstehen, dass das Gesamtprojekt in Frage gestellt werden muss.

Nur für Lkw ausbauen

Dann wäre es sinnvoller, nur die vorhandenen Straßen für LKW auszubauen, nämlich die Kreisstraße Hohenmemmingen – Allewind und die Steinwiesenstraße, die von Osten her nahezu geradlinig zur Siemensstraße geführt werden kann.

Georg Wiedenmann, Giengen