Giengen / hz Zur Diskussion um Antikörper und Immunität in Zusammenhang mit dem neuartigen Corona-Virus

Die Forschung zu dem neuartigen, gefährlichen Covid-19-Virus geht unvermindert weiter. Dabei sollte mit einem Auge auch auf die Länder geschaut werden, die die meisten Erfahrungen mit diesem neuen Virus haben.

Zu der derzeitigen Diskussion um Antikörper und Immunität möchte ich auf einen Artikel hinweisen, der am 12. April 2020 in der Tageszeitung in Samoa erschienen ist.

Da heißt es, dass in Südkorea 100 Menschen positiv getestet wurden, obwohl sie schon eine Infektion überstanden hatten, also ein zweites Mal erkrankten.

Samoa ist auch heute noch frei vom Covid-19-Virus, weil sie genau schauten, wer ins Land kam und woher, schnell die Grenzen schlossen und einen lockdown verhängten. Zudem war ein fünfköpfiges Ärzteteam aus China eingereist, dessen Leiter bereits Erfahrung mit der Behandlung des ersten Sars-Virus hatte und seine Erfahrung dem Gesundheisministerium weiter gab.

Für die Bevölkerung der Wichtigkeit nach: Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz, gründliches Händewaschen.

Ich habe dies für mich verinnerlicht und hoffe, dass meine Mitmenschen hier in Deutschland sich auch weiter daran halten.

Ingrid Meiler, Giengen