Ob beim Rutschen, Schaukeln oder Klettern - Kinderlachen ist besonders ansteckend und auf Spielplätzen fast immer zu hören. Damit das auch so bleibt, bedarf es einer stetigen Instandhaltung vonseiten der Stadtverwaltung. Alte Geräte müssen erneuert werden, damit die Spielgeräte die neuesten pädagogischen Anforderungen und sicherheitstechnischen Richtlinien erfüllen. Dabei bekommt die Stadt bereits im dritten Jahr in Folge Unterstützung von der Volksbank Brenztal und der Heidenheimer Zeitung.

So viele Spielplätze gibt es in Giengen und den Teilorten

Auf den 23 Spielplätzen der Stadt, 16 in Giengen, drei in Hohenmemmingen, zwei in Burgberg sowie je einer in Sachsenhausen und Hürben, bekommen die Kinder bereits einiges geboten. Nun soll das Spielangebot um ein ganz bestimmtes Gerät ergänzt werden, denn die Spielflächenleitplanung der Stadt Giengen aus dem Jahr 2019 hat aufgezeigt, dass es mehr Bodentrampoline geben sollte.

Welcher Giengener Spielplatz soll ein Bodentrampolin bekommen? Das dürfen die Leser bei einer Onlineumfrage abstimmen. Doch um aus den vielen Spielplätzen eine Vorauswahl zu treffen, hat sich eine Jury, bestehend aus Volksbank-Vorstandsmitglied Jochen Wahl, Oberbürgermeister Dieter Henle, dem Leiter des Tiefbauamts Alexander Fuchs, HZ-Geschäftsführer Martin Wilhelm und HZ-Redaktionsleiter Thomas Zeller im Vorfeld vier Spielplätze für die Aktion ausgewählt. „Bei der Vorauswahl haben wir darauf geachtet, dass aus allen Stadtteilen Spielplätze zur Auswahl stehen, die auch gut besucht sind und wo sich eine Ergänzung lohnen würde“, erklärte Alexander Fuchs.

Oberbürgermeister Dieter Henle, Tiefbauamtleiter Alexander Fuchs, Volksbank-Vorstandsmitglied Jochen Wahl, HZ-Redaktionsleiter Thomas Zeller und HZ-Geschäftsführer Martin Wilhelm haben im Vorfeld vier Spielplätze für die Aktion ausgewählt.
Oberbürgermeister Dieter Henle, Tiefbauamtleiter Alexander Fuchs, Volksbank-Vorstandsmitglied Jochen Wahl, HZ-Redaktionsleiter Thomas Zeller und HZ-Geschäftsführer Martin Wilhelm haben im Vorfeld vier Spielplätze für die Aktion ausgewählt.
© Foto: Lena Reiff

Die Entscheidung der Jury ist gefallen

Da im vergangenen Jahr Sachsenhausen bereits erneuert wurde, haben es in diesem Jahr Burgberg und Hohenmemingen unter die Kandidaten geschafft, sowie zwei Spielplätze im Giengener Stadtgebiet. Nun können Leser online bis einschließlich Donnerstag, 9. Dezember, darüber abstimmen, welcher Spielplatz ein neues Spielgerät bekommen soll.

Das sind die Kandidaten

  • Der Spielplatz an der Schwagehalle hat aufgrund seiner Lage und seiner weitläufigen Fläche eine zentrale Bedeutung. Hier treffen sich spiel- und sportbegeisterte Kinder und Jugendliche. Ein Trampolin ist eines der wenigen Geräte, dass diese große Altersspanne abdecken kann und sowohl für 3- als auch für 16-Jährige attraktiv sein kann. Der Spielplatz besteht größtenteils aus Rasen, daher würde sich ein Trampolin ohne größeren Aufwand einbauen lassen.
  • In der Donauschwabenstraße liegt der Spielplatz inmitten eines Wohngebietes und ist dadurch Anlaufstelle für die dortigen Kinder und Jugendlichen. Die Geräte sind stark in die Jahre gekommen und ein neues Trampolin würde den Spielwert des gesamten Platzes deutlich erhöhen.
  • Am Scheuenberg in Hohenmemmingen ist der Spielplatz für Kleinkinder ausgelegt. Da ein Trampolin die Motorik und das Körpergefühl fördert, macht es auch auf einem Kleinkinder-Spielplatz Sinn. Auf dieser Fläche ist im Frühjahr 2022 ein Austausch mehrerer Kleingeräte vorgesehen. Dabei könnte das Trampolin durch den städtischen Bauhof mit eingebaut werden.
  • An der Goerdelerstraße in Burgberg befindet sich bisher die einzige reine Spielfläche in Burgberg, weshalb eine große Altersspanne der anwohnenden Kinder abgedeckt werden muss. Ein Trampolin wäre daher ein ideales Gerät und würde dem Umbau auf Basis der Spielflächenleitplanung für das Jahr 2023 vorgreifen.

Hier abstimmen, welcher Spielplatz ein Trampolin bekommen soll:

Das neue Bodentrampolin sponsert die Volksbank Brenztal. Als kleine Überraschung verkündete Volksbank-Vorstandsmitglied Jochen Wahl, dass man in diesem Jahr die Spendensumme von 3000 auf 3500 Euro erhöhen würde. „Das ist eine gute Geschichte die wir gerne unterstützen“, so Wahl. Das Aufstellen und die restlichen anfallenden Kosten übernimmt die Stadt Giengen. Die HZ steuert zudem eine sogenannte „Albliege“, eine geschwungene Holzliege bei. „Ich finde, das ist zu einer echt schönen Tradition geworden“, so Martin Wilhelm.

In den kommenden vier Wochen, bis einschließlich Donnerstag, 9. Dezember, hier online abgestimmt werden. Der Spielplatz mit den meisten Stimmen bekommt ein Bodentrampolin und eine Albliege.

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Das Interesse bei den Lesern sei in den vergangenen Jahren groß gewesen, so Redaktionsleiter Thomas Zeller. „Bei den Aktionen ist immer was Tolles rausgekommen.“ Beim HZ-Leservoting 2020 gewann die Anlage in Sachsenhausen mit 119 Stimmen. Hinzugekommen ist ein Spielturm in einem 50 Quadratmeter großen Sandkasten.

Im Jahr davor machte der Spielplatz in der Salztröge mit 104 Stimmen das Rennen und es kam ein neues Klettergerüst hinzu. Oberbürgermeister Dieter Henle findet es eine schöne Form der Bürgerbeteiligung. „Man bleibt dran und fiebert mit. Die ganze Aktion macht einfach Spaß.“ Außerdem kündigte der Rathauschef an, dass er selbst das neue Trampolin auf seine Verkehrssicherheit testen wolle.

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