Der Förderverein der evangelischen Kirchengemeinde Giengen hat den Zweck, die Gemeinde bei der Wahrnehmung ihrer missionarischen und diakonischen Aufgaben zu fördern, so steht es in der Satzung. In dieser Woche fand die Mitgliederversammlung des Vereins statt, bei der es thematisch unter anderem um die Vesperkirche ging. Da diese seit Beginn vom Förderverein abgerechnet und geschäftlich vertreten wird, soll nun der „Betrieb der Vesperkirche“ auch als Satzungszweck eingetragen werden.

Gäste nicht allein lassen

Während der Pandemie wird es im Januar allerdings und zum Bedauern der Verantwortlichen lediglich eine kurze und angepasste Form der Vesperkirche geben, berichtet Martin Hörsch. Details nannte er noch keine, eines aber machte er deutlich: „Die Gäste sollen nicht allein gelassen werden.“

Im letzten Jahr konnte der Verein die Renovierung des Christian-Friedrich-Werner-Hauses in der Memminger Wanne wesentlich mitfinanzieren (Toiletten, Böden, Fenster), ebenso für den Posaunenchor die Reparatur eines großen Instruments. Auch die Finanzierung von Headsets für das bessere Verstehen in den Gottesdiensten in beiden Kirchen hat der Förderverein übernommen.

Sprachförderung wird unterstützt

Einstimmig wurde entschieden, der Kirchengemeinde den Abmangel bei der Sprachförderung im Kindergarten Lederstraße in Höhe von 5400 Euro für das Kindergartenjahr 2020/21 zu begleichen.

In enger Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde, aber über deren rechtliche und finanzielle Möglichkeiten hinaus, sucht der Förderverein „der Stadt Bestes“ (Jeremia), so H. Brender zu Beginn. Alle an dieser Arbeit Interessierten sind zur Mitgliedschaft eingeladen. In den Kirchen, im Gemeindezentrum und im Pfarrbüro liegen Prospekte aus. Nach wie vor gibt es darüber hinaus auch diejenigen, die regelmäßig für die Arbeit spenden, ohne Mitglieder zu sein.

Führung wiedergewählt

Bei der Mitgliederversammlung standen zudem Wahlen an: Die bisherige Führung um Hermann Brender und Martin Hörsch, die Schriftführerin Nicole Pfrommer und die seitherigen Ausschussmitglieder wurden für weitere drei Jahre wiedergewählt.