Hürben / hz Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier (SPD) besucht die Kaltenburg.

Die 800 Jahre alte Kaltenburg vor dem endgültigen Verfall zu retten, darum kümmern sich bekanntermaßen die rund 270 Mitglieder der Interessengemeinschaft Kaltenburg. Auf ihrer Fahrradtour durch den Wahlkreis besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier die Burg und informierte sich mit ihrer Radlergruppe bei der Interessengemeinschaft über die Geschichte und das Ehrenamt rund um den Kulturschatz in der Region. Bis auf das Jahr 1180 reicht die Historie zurück, die durch Beschädigungen, Kriege, Zerfall und den Wiederaufbau geprägt wurde.

Die Maßnahmen zum Erhalt der damaligen Ruine wurden bereits in den Siebzigerjahren aufgenommen. Für einen symbolischen Euro gekauft, saniert und repariert die Interessengemeinschaft in ehrenamtlicher Arbeit die Kaltenburg weiter seit dem Jahr 2014 in professioneller Weise. Über 550 000 Euro sind in der Vergangenheit in die Instandhaltung von Mauer- und Turmwerk gesteckt worden, bei einer Gesamtsanierungssumme von etwa einer Million Euro.

Über 5000 Euro wurden jüngst durch die Mitglieder zusätzlich aufgebracht, um einen Turm mit Fenstern auszustatten. Deshalb sammeln die Ehrenamtlichen fleißig weiter Spenden und Zuschüsse, wie etwa durch den Verkauf von Steinen und anderen Aktionen. „Wunderbar, was hier zum Erhalt der historischen Kaltenburg von dem Verein gestemmt wird. Was für ein ehrenamtliches Engagement, was für eine Energie“, dankte Breymaier dem Vorstand und allen, die dazu beitragen, dieses wichtige Kulturgut vor dem Vergessen zu bewahren.