Das Unternehmen Carbonauten im Giengener Ried konnte mit Acep Somantri, Generalkonsul von Indonesien, einen besonderen Gast empfangen. Dieser zeigte sich interessiert an grünen Lösungen, hatte von dem Unternehmen, das sich die Nutzung CO2-senkender Materialien und dem Thema Erneuerbare Energie verschrieben hat, gehört, und nutzte seinen Besuch in Deutschland, um sich vor Ort zu informieren. Indonesien ist mit über 270 Millionen Einwohnern der weltgrößte Inselstaat und bedeutend im Kampf gegen die Klima- und Ökokrise. Das friedliche, respektvolle Miteinander unterschiedlicher Kulturen dort wird überschattet vom illegalen Raubbau in den artenreichen Regenwäldern.

Intensive Unterstützung

Michael Sernatinger, Carbonauten-Projektentwickler für Indonesien, möchte das Land nun noch intensiver unterstützen: „Insbesondere ländlichen Regionen bieten wir überraschend einfache Lösungen für die Speicherung von CO2 und die sinnvolle Nutzung von Biomasseresten“, kommentierte und bewertete er die politische Unterstützung als wichtigen Türöffner und Beschleuniger. „Ich sehe gute Möglichkeiten für Projekte mit lokalen Unternehmen und Organisationen in Indonesien – sowohl in der Land- und Forstwirtschaft als auch in den Bereichen Kunststoff, Bau und Schwerindustrie sowie bei Erneuerbaren Energien.“

Gespräche über Standort

Diese Perspektive freut Torsten Becker, Gründer und Geschäftsführer der Carbonauten ebenso wie OB Dieter Henle, der sich anlässlich des Termins mit Acep Somantri und Torsten Becker austauschte. „Mit den Carbonauten bin ich in guten Gesprächen über einen Standort in Giengen. Der Besuch des Generalkonsuls beweist einmal mehr die mittlerweile internationale Wahrnehmung des Unternehmens, das im Giengener Gründerbahnhof gestartet ist“, so der Oberbürgermeister. Torsten Becker schloss sich an: „Mittlerweile rufen nahezu täglich große Industrieunternehmen aus verschiedensten Bereichen an. Erste Tests mit lokalen Partnern laufen. Am neuen Standort möchten wir eine vorbildhafte Kooperation mit Unternehmen der Region zur lokalen Nutzung von Stoffströmen, Erneuerbarer Energie und CO2-senkenden Materialien installieren.“ Ganz im Sinne des Oberbürgermeisters: „Als zukunftsorientierte Stadt möchten wir diese Initiative begleiten und bestmöglich unterstützen; in den nächsten Wochen geht es um konkrete Vereinbarungen.“