Giengen / pm Zu einem Rundgang durchs Dorf mit Blick auf Erreichtes und künftig Wünschenswertes hatte die SPD eingeladen.

Bei einem Dorfrundgang, initiiert von der SPD, wurde festgestellt, dass fürs Dorf trotz des bislang Erreichten einige Themen zur Erledigung anstehen würden. Ein neues Feuerwehrhaus sei notwendig, auch weil sich die Vorschriften geändert haben und das Feuerwehrhaus bereits 50 Jahre alt sei.

Bei den Bauplätzen wurde Bilanz gezogen: 2014 gab es noch 10 freie Bauplätze im Flecken, bereits damals habe die SPD-Fraktion die Notwendigkeit gesehen, ein neues Baugebiet zu entwickeln. Jetzt im Herbst seien die Bauplätze im Flecken Ost zum Verkauf vorgesehen. Für 10 Bauplätze gäbe es bereits 22 Interessenten. Ähnlich wie in 2014 müss man sich bereits jetzt Gedanken über eine Weiterentwicklung machen. Auch Überlegungen für ein Gewerbegebiet seien anzustellen.

Kritisch wurde bei der Dorfbegehung das Thema Straßenführung im Flecken Ost mit nur einer Zu- und gleichzeitig Abfahrt gesehen. Die Straßen seien jetzt schon zu schmal für den PKW-Verkehr, große Probleme gäbe es mit Sicherheit für die Einsatzfahrzeuge der FFW und der Müllabfuhr. Eine Anbindung zur Vorstadtstraße sei zwingend notwendig, ebenso der Ausbau der Stipsstraße beim Abbiegen zum Baugebiet Flecken Ost.

Bemängelt wurde auch, dass sich viele nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der Vorstadtstraße hielten, auch weil das entsprechende Gebotsschild kaum sichtbar sei und ergänzt werden sollte. wurde Angeregt wurde zudem auch eine Ausweitung des Stadtbusverkehrs durch eine „Hohenmemminger Schleife“, die durch Kürzung der „Wanne-Schleife“ erreicht werden könne.

Beim Blick in die jüngere Vergangenheit wurde allerdings auch festgestellt, dass einiges erreicht worden sei. So würden sich die Hohenmemminger Vereine aktiv ins Gemeindeleben einbringen. Als Beipiel wurde an die Mitarbeit bei der Gestaltung des Parkplatzes an der Festhalle vor fünf Jahren. Immerhin 10000 Euro an ELR-Zuschussmitteln seien geflossen. Seither pflegen die Vereine die Beete des Parkplatzes. Die Vereine (Landfrauen, Obst- und Gartenbauverein, Gesangverein) haben das alte Rathaus bezogen und die Landjugend ist im Feuerwehrhaus untergebracht, wurde festgestellt.

Durch einen Wettbewerb der ENBW habe das Dorf eine Defisäule erhalten, die an der Festhalle montiert wurde. Durch die Umstellung der Beleuchtung auf LED seien viele zusätzliche Lichtmasten aufgestellt worden, sodass das Dorf gut ausgeleuchtet werde. Zudem habe man die Lichtmasten zwischen Giengen und Hohenmemmingen ergänzt, sodass die Straße dort unterdessen durchgehend beleuchtet ist.

Die Grundschule sei nach dem Brand im Sommer 2016 saniert und zugleich modernisiert worden. Dann sei der Friedhof saniert und mit neuen Gehwegen und neuem Zaun versehen worden.