Giengen / Dieter Reichel Die Feuerwehrabteilung Hohenmemmingen erhält einen Gerätewagen im Wert von 130.000 Euro von der Firma Ziegler. Nun fand die Übergabe statt. Die Beschaffung des Fahrzeugs war vor rund einem Jahr beschlossen worden.

Bei der Stadt Giengen pflegt man seit vielen Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit dem Feuerwehr-Ausstatter vor Ort. Das betonte auch Oberbürgermeister Dieter Henle bei der Übergabe des rund 130 000 Euro teuren Gerätewagens Logistik an die Abteilung Hohenmemmingen. Die Firma Ziegler sei ein Traditionsunternehmen und Kooperationspartner der Stadt, die enge Zusammenarbeit funktioniere in jeder Hinsicht vorbildlich, so Henle.

Vor gut einem Jahr habe der Giengener Verwaltungsausschuss den Kauf des Fahrzeugs beschlossen, an dessen Notwendigkeit es aus Henles Sicht keine Zweifel gibt. Die Vielfalt der Aufgaben wachse für die Feuerwehr ständig, die dafür notwendige Spezialausrüstung lasse sich in herkömmlichen Fahrzeugen kaum unterbringen. Das neue GW-L1 trage „intelligent zur Problemlösung bei“, so Henle.

Lieber Einhorn als Jaguar

Mit 180 PS lasse sich zaubern, meinte der OB etwas scherzhaft: „Manche zaubern daraus schicke Pkws, die dann mit 230 Sachen an den anderen vorbeiziehen – etwa den Jaguar XE, auf Wunsch auch in Feuerrot. Andere zaubern daraus intelligente Einsatzfahrzeuge für umsichtiges Helfen in Notfällen.“ Abschließend bemerkte Henle: „Wer will schon einen Jaguar auf der Haube, wenn er ein Einhorn wählen kann.“

Giengen beziehungsweise Hohenmemmingen sei die Kundschaft „mit der geringsten An- und Abreise“, bemerkte Ziegler-Vertriebsdirektor Hans Mayr. Bei einem Feuerwehrfahrzeug handle es sich um eine Vorsorge, die nachhaltig sei: „Das Geld ist gut angelegt. Sie haben jetzt einen Gerätewagen mit vielfachem Nutzen.“