Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr zum Margarete-Steiff-Gymnasium an der Beethovenstraße in Giengen alarmiert. Als die Brandmeldeanlage auslöste, sah alles zunächst nach einem Routine-Einsatz aus, so berichtet die Feuerwehr: Brandmeldeanlagen lösen häufiger wegen Staub oder Wasserdampf einen Fehlalarm aus, trotzdem werden solche Einsätze als Brandereignis behandelt.

Dass dies die richtige Vorgehensweise ist, zeigte sich bereits beim Brand an der Walter-Schmid-Halle in der Nacht zum 2. November: Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte dort Schlimmeres verhindert werden.

Zeuge meldet Brand im Schulgebäude

Noch während das erste Feuerwehrfahrzeug auf Anfahrt zum Margarete-Steiff-Gymnasium war, meldete die Leitstelle, dass ein Anrufer offenbar einen Brand im Schulgebäude beobachtet habe. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Eingangsbereich der Schule und ein angrenzendes Treppenhaus verraucht. Zwei Personen befanden sich laut Feuerwehr zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude.

Feuerwehreinsatz im Margarete-Steiff-Gymnasium in Giengen wegen brennendem Feuermelder

Bildergalerie Feuerwehreinsatz im Margarete-Steiff-Gymnasium in Giengen wegen brennendem Feuermelder

Der Brand konnte von außen schnell lokalisiert werden: Ein Handdruckmelder, mit dem eigentlich manuell ein Feueralarm ausgelöst werden kann, war abgebrannt und der brennende Kunststoff hatte eine starke Rauchentwicklung verursacht. Aufgrund dessen wurden sofort zwei Angriffstrupps ins Gebäude geschickt, die einerseits den verrauchten Bereich nach Personen absuchten, aber auch um eine Abluftöffnung für die Entrauchung zu schaffen, so berichtet die Feuerwehr.

Die beiden im Gebäude befindlichen Personen konnten sich selbstständig ins Freie retten, die Feuerwehr belüftete den Bereich und kontrollierte mit der Wärmebildkamera die Brandstelle.

Im Anschluss konnte die Brandmeldeanlage zurück gesetzt werden und die Kräfte abgezogen werden.

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