Die Firma Tegel-Technik erweitert ihre räumlichen Kapazitäten im Gewerbegebiet Ried. Der Spezialist für Förderanlagen, Sondermaschinen und Vorrichtungen lässt aktuell eine Halle für Lager und Logistik errichten, die 15 Meter breit, 24 Meter lang und an der Traufe 3,40 Meter hoch ist. Die als „Fliegender Bau“ gefertigte Leichtbauhalle lässt sich bei Bedarf mehrfach auf- und wieder abbauen. Sie besitzt einen Aluminiumrahmen, die Außenwand ist mit Trapezblech verkleidet, die Bedachung besteht aus Industrieplane.

Tegel-Technik hatte sich insbesondere wegen der schnellen Realisierbarkeit für diese Version entschieden. Von der Planung im Mai/Juni bis zum Richtfest vergingen nur drei Monate. Auftragsvergabe und Vermessungsarbeiten erfolgten Mitte Juli, bereits in der letzten Juliwoche führte die Firma Fetzer aus Hohenmemmingen die Erd- und Betonarbeiten aus. Anfang August baute eine Firma aus Nordrhein-Westfalen die Leichtbauhalle innerhalb von drei Tagen auf.

Standorttreue gelobt

Beim Richtfest lobte OB Dieter Henle das Engagement des Familienbetriebs, der sich im Wachstumsprozess trotz Angeboten aus Bayern für den Verbleib am Standort Giengen entschieden hatte. „Einmal mehr hat sich hier die gute Kooperation unserer Stadt und ihrer Unternehmen ausgezahlt. Wir konnten der Firma Tegel-Technik ein städtisches Grundstück in direkter Nachbarschaft zu ihrem Betriebsgebäude anbieten. Noch zusammen mit unserem früheren Landrat Thomas Reinhardt hatte ich mich beim Land für Fördermittel aus dem ELR-Programm eingesetzt, die dann auch gewährt wurden“, sagte Henle.

Bereits seit 30 Jahren unterstützt Tegel-Technik mittels individuell konzipierter Förderanlagen Automatisierungs- und Rationalisierungsprojekte. „Die neue Halle unterstützt unsere Kompetenz als Lieferant individueller Systemlösungen in Modulbauweise“, führte Geschäftsführer Marc Tegel aus. „Wir sorgen für reibungslose Zusammenarbeit – und die genießen wir auch mit unserer Stadt“, unterstrich auch die Geschäftsleitung Ralf Tegel. tog