Noch in der Nacht auf Mittwoch wollte die Baufirma zur Tat schreiten und die gelben Markierungen auf der Autobahn 7, die gewöhnlich auf Baustellen Anwendung finden, entfernen. Das wäre dann der Schlussakkord gewesen unter Arbeiten auf der Nord-Süd-Achse, die länger als zwei Jahre andauerten und 52 Millionen Euro Kosten verursacht hatten.

Folge des Abschlusses wäre gewesen, dass die gesperrten Autobahnanschlussstelle Giengen/Herbrechtingen am Mittwochmorgen, 24. November, wieder für den Verkehr freigegeben worden wäre. Doch die Anschlussstelle Giengen blieb bis am Nachmittag gesperrt.

Temperatur sorgte für Verzögerung auf der A 7

Grund für die Verzögerung: „Bei der Entfernung der Streifen wird mit einem Wasserstrahl gearbeitet“, so Helmut Schönberger vom Tiefbauamt der Stadt Giengen. Bei Minusgraden kann der aus Sicherheitsgründen aber nicht eingesetzt werden, weil sich Glatteis bilden kann. „In der Nacht auf Mittwoch hatte es bis zu Minus fünf Grad Celsius. Das wäre zu gefährlich gewesen“, so Schönberger.

Erst hieß es, es werde später Abend, bis geöffnet werden kann, dann kam am Mittwochnachmittag gegen 14.30 Uhr die Mitteilung aus dem Rathaus: Richtung Ulm ist geöffnet, Richtung Würzburg wird ab 15 Uhr folgen.