Dietmar Lang feiert am Donnerstag, 7. Januar, seinen 85. Geburtstag. Der langjährige Forstdirektor des Forstamtes Giengen ist auch heute noch ehrenamtlich engagiert.

Nach dem Abitur am Hellenstein-Gymnasium studierte er zunächst Biologie und Geographie an der Universität Tübingen. Aufgrund eines Aufnahmestopps konnte er erst ein Jahr später den Auswahllehrgang für den Höheren Forstdienst in Rottenburg besuchen. Danach wechselte er an die Universität Freiburg, um Forstwissenschaft zu studieren. Nach der Großen Forstlichen Staatsprüfung 1965 kam Lang zur Forstdirektion Nordwürttemberg.

1975 leitete er mit dem Forstamt Engstingen im Landkreis Reutlingen erstmals ein eigenes Amt. Sieben Jahre später wechselte Lang zum Forstamt Giengen, das er bis zu seinem Ruhestand 1999 leitete – von 1989 an als Forstdirektor. In dieser Zeit galt es, enorme Waldschäden nach den Stürmen Vivien und Wiebke zu bewältigen.

Zweifacher Naturschutzbeauftragter

Neben seinem Beruf hatte Lang etliche Ehrenämter angenommen. Er war Naturschutzbeauftragter in den Landkreisen Reutlingen und Heidenheim, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, stellvertretender Hegeringleiter im Bezirk mittleres Brenztal und Vorstandsmitglied bei der Lebenshilfe Heidenheim.

Von 2012 bis 2016 hatte Lang das Amt des ersten Vorsitzenden, des sogenannten Vertrauensmanns, der Ortsgruppe Giengen im Schwäbischen Albverein inne. Diese löste sich 2017 auf, da der Vorsitz nicht besetzt werden konnte und die Mitgliederzahlen sanken. Nach wie vor arbeitet der 85-Jährige in den Agendagruppen „Natur und Umwelt“ und beim „Giengener Jakobswegle“ mit.

Lang ist verwitwet und hat zwei erwachsene Kinder.