Giengen / Marc Hosinner Zurück zur Normalität: Nach und nach öffnet die Stadtverwaltung Einrichtungen. Das Bergbad muss aber wohl noch länger warten.

Im Zuge der schrittweisen Lockerungen im öffentlichen Leben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie öffnet auch die Stadtverwaltung Giengen das Rathausgebäude, Marktstraße 11, ab Montag, 4. Mai, wieder für die Bürgerschaft. „Es ist uns wichtig, Schritt für Schritt, aber doch erkennbar und so zügig wie möglich zu einer, wenn auch anderen Normalität zurückzukehren“, so OB Dieter Henle. Dabei würden die landesweit angeordneten Vorsichtsmaßnahmen gelten.

Eine Woche später folgen die Tourist-Information (11. Mai) und die Bibliothek (12. Mai).

Um Warteschlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, werde weiterhin empfohlen, vorab Termine zu vereinbaren. Es gebe eine Zugangskontrolle und auf Abstandsregeln sei zu achten. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei im Rathaus keine Pflicht, werde aber empfohlen, um sich selbst und andere Anwesende vorsorglich zu schützen.

Die Außenstellen wie etwa Stadtkämmerei, Baurechts- und Planungsamt oder Tiefbauamt blieben bis auf Weiteres für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen, Termine nach vorheriger Vereinbarung seien jedoch zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.

Das Bergbad befinde sich weiter im Stand-by-Modus und werde für eine mögliche Saison vorbereitet. Nach dem aktuellen Stand könne es allerdings frühestens Mitte Juni öffnen.

Nahezu 500 junge Menschen packen am Montag wieder ihren Ranzen. Es wird Unterricht unter besonderen Bedingungen geben.

Die Stadtbibliothek in der Grabenschule öffnet vorerst nicht. Der Lieferservice wird weiterhin angeboten.

Noch immer ist Corona das beherrschende Thema – auch in Giengen. Dennoch will sich die Stadt ab sofort schrittweise und verantwortungsvoll in Richtung Normalität bewegen. Nicht nur im Rathaus selbst.