Giengen / rei „Populisten führen nur in die Irre“, so der Giengener CDU-Stadtverband.

Verschwörungstheorien um die Corona-Pandemie haben nun auch Giengen erreicht. Dies stellt der CDU-Stadtverwand in einer Stellungnahme zu einem Leserbrief fest, der in der HZ veröffentlicht wurde.

„Obwohl wir in Deuschland von unseren Politikern bisher sicher durch die Corona-Krise geleitet wurden und uns italienische und spanische Verhältnisse erspart blieben, werden nun auch bei uns Verschwörungstheorien in die Welt gesetzt, die meist aus Quellen des politisch extremen Lagers gespeist werden“, so der CDU-Stadtverband und nimmt Bezug auf die im Leserbrief geäußerte Meinung, die Regierung diene anderen Mächten.

Damit, so die CDU, werde öffentlich versucht, politisch rechtes Gedankengut im Zusammenhang mit der Corona Pandemie zu verbreiten.

Der Inhalt des Leserbriefes sei eine Blaupause all dessen, was die politisch Rechten in deutschen Parlamenten stereotyp von sich geben. Der Autor fordere die CDU-Mitglieder zum Handeln auf, bevor es zu spät sei.

Hierzu die Giengener CDU: „Diesen Gefallen werden wir ihm nicht tun!“ Es sei noch viel harte Arbeit zu erledigen, um die Corona-Pandemie zu überwinden, und deren Folgen zu beseitigen. Dazu brauche es verantwortungsvolle und kompetente Fachleute, Politiker und die Unterstützung der Wissenschaft. „Populisten führen nur in die Irre“, so der CDU-Stadtverband.

Beate Bube, Präsidentin des baden-württembergischen Verfassungsschutzes, äußert sich im Interview über Extremisten auf „Hygiene-Demos“, Verschwörungstheoretiker und die Beobachtung von AfD-Politikern.

Um die 300 Menschen demonstrierten am Samstagnachmittag vor dem Heidenheimer Rathaus gegen Schutzbestimmungen, die von Bund und Ländern wegen Covid-19 erlassen worden waren und noch gültig sind. Organisiert wurde die Demo von der Plattform Grundrechte Heidenheim.