Giengen / tog Am 20. Juni öffnet das Giengener Bergbad. Wie man an Tickets kommt, welche Regeln gelten und wie viele Badegäste sich gleichzeitig im Bad aufhalten dürfen:

Das Bergbad in Giengen öffnet am 20. Juni für den allgemeinen Badebetrieb, bereits am kommenden Montag für den Vereinssport. Ab dem 17. Juni gibt es Online-Tickets unter www.giengen.de/bergbad.

Badegäste können sich dort registrieren und Tickets buchen. Die Tickets werden per E-Mail mit QR-Code auf der Eintrittskarte zugeschickt. Am Eingang wird der Code auf der Eintrittskarte oder am Handy gescannt. Damit langes Anstehen entfällt, wird auf einen persönlichen Ticketverkauf verzichtet – auch in den Tagen vor der Öffnung.

Ein Team um Bergbadleiter Matthias Banzhaf und die Stadtspitze hat in den vergangenen Tagen das für diese Saison erforderliche Betriebs- und Hygienekonzept erarbeitet. „Natürlich sind pandemiebedingt Vorsichtsmaßnahmen nötig“, erklärte Matthias Banzhaf. „Zum Beispiel können sich maximal 210 Badegäste gleichzeitig im Bergbad aufhalten. Wichtig war uns vor allem ein einfaches und attraktives System, das es vielen Badegästen ermöglicht, ins Bergbad zu kommen und ihren Aufenthalt dort zu genießen.“

Es gibt ausschließlich Zeitfenster-Tickets – also keine Zehner- oder Saisonkarten. Bereits verkaufte Gutscheine oder Zehnerkarten bleiben aber in der Bergbadsaison 2021 gültig. Die Zeitfenster in der Saison 2020 dauern werktags von 9 bis 12 Uhr, 13 bis 16 Uhr und 17 bis 20 Uhr, an Wochenenden/Feiertagen von 9 bis 14 Uhr und 15 bis 20 Uhr, mittwochs beim Frühschwimmen von 7 bis 9 Uhr. In den Pausen wird das Bad gereinigt bzw. desinfiziert.

Preise sollen moderat bleiben

Trotz erhöhter Betriebskosten wurden moderate Preise in dieser Saison gefunden: Werktags kosten die Tickets je Zeitfenster (regulär/ermäßigt) 2,80/2,00 Euro, an Wochenenden und Feiertagen 3,50/2,40 Euro, beim Frühschwimmen 2,00/1,50 Euro. Es gelten die üblichen Ermäßigungen.

Jeder Badegast kann pro Tag maximal ein Zeitfenster buchen. Mit Beginn des Online-Ticketverkaufs wird eine Hotline geschaltet; die Nummer ist auf der Plattform ersichtlich. Wer Probleme mit Online-Buchungen hat, kann sich ab 23. Juni im i-Punkt helfen lassen und sein Einlass-Ticket dort mitnehmen – zu den üblichen Öffnungszeiten.

Die maximale Besucherzahl errechnet sich aus der verfügbaren Wasserfläche, ihre Einhaltung wird per Online-Zugangssystem kontrolliert. Der ausschließliche Onlineverkauf von Tickets bietet Vorteile: Er vermeidet Wartezeiten an der Kasse, Kurzentschlossene sehen unter www.giengen.de/bergbad bei der Buchung die aktuelle Belegung des Bades. „Durch unsere Zeitfenster-Tickets können viele Bevölkerungsgruppen – Schwimmer, Frühschwimmer, Familien, Teilzeit- und Schichtbeschäftigte – gezielt ins Bergbad kommen“, zeigte sich OB Dieter Henle zufrieden. „Zudem vermeiden wir die Aus- und Rückgabe von Transpondern oder Bändern – und damit unnötige Wartezeiten im Bad.“

Zu den Regeln im Bad zählen der bereits übliche 1,5-Meter-Abstand zu anderen Menschen und das Vermeiden von Körperkontakten wie Händeschütteln oder Umarmen. In Bereichen (wie in geschlossenen Räumen, in Umkleiden- und Toilettenbereichen sowie beim Einkauf am Kiosk), in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist ein Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben.

Das Ins-Wasser-Springen ist untersagt, Sprungtürme und Startblöcke bleiben geschlossen. An den Rutschen und im Kinderspielbereich und dem Planschbecken gibt’s spezielle Regeln.

Für das Giengener Bergbad wird derzeit noch ein Hygiene- und Betriebskonzept ausgearbeitet. Neben Vorfreude kennzeichnet auch eine gewisse Spannung die letzte Vorbereitungsphase.

Auch in Giengen kann der Badespaß beginnen: Demnächst ist das Bergbad wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Für den Vereinssport wird schon früher geöffnet.