Giengen / pol Auf der A7 zwischen Niederstotzingen und Giengen kam es in der Nacht auf Sonntag zu einem Unfall, bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Ein BMW-Fahrer hatte die Kontrolle über sein Auto verloren.

Laut Polizei war vermutlich Alkoholbeeinflussung kombiniert mit überhöhter Geschwindigkeit die Ursache für den Unfall in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der A 7 zwischen der Anschlussstelle Niederstotzingen und Giengen/Herbrechtingen.

Ein 30-jähriger fuhr in Fahrtrichtung Würzburg in seinem BMW in der Baustelle, dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit hoher Geschwindigkeit in die Betonleitwand. In der Folge schaffte er es trotz platter Reifen an mehreren anderen Autos vorbei zu kommen, bevor er auf einen Audi prallte, der von einer 47-jährigen Frau gelenkt wurde.

Der Audi wurde durch den Aufprall des BMW auf die Betonwand geschoben. Der BMW wiederum fuhr noch ein Stück weiter, rammte noch einmal die Betonleitwand und blieb dort stehen. Der BMW-Fahrer, der laut Polizei merklich unter Alkoholeinwirkung stand, wurde leicht verletzt.

Autobahn war drei Stunden gesperrt

Die Staatsanwaltschaft Ulm ordnete eine Blutentnahme und die sofortige Beschlagnahme seines Führerscheines an. Die Audi-Fahrerin wurde ebenfalls leicht verletzt, ihr 54-jähriger Mitfahrer wurde schwer verletzt. Alle Personen wurden in Kliniken verbracht.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 45000 Euro. Die Betonleitwand wurde ebenfalls beschädigt. Neben Polizei waren Notarzt, drei Rettungswagen und zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Giengen an der Unfallstelle im Einsatz.

Nachdem die beteiligten Autos abgeschleppt waren, konnte die Autobahn nach etwa drei Stunden wieder freigegeben werden.